Und tschüß
Can 13.Januar, 2010 @ 03:24 Abgelegt unter: Einkauf
Leider sind nun meine zwei Jahre Traineezeit vorbei. Ich blicke auf eine aufregende Zeit zurück, in der ich sehr viel über Bosch und den Einkauf lernen konnte. Das Programm entprach voll meinen Vorstellungen und meine anfängliche Begeisterung als Bewerber für das Traineeprogramm wurde während meiner anschließenden Traineezeit nicht einen Tag getrübt. Eine Mischung aus anspruchsvoller und herausfordernder Arbeit, Seminaren zur Weiterbildung, vielem Reisen, Kennenlernen von interessanten Persönlichkeiten und natürlich auch die eine oder andere erstklassige Feier mit (Trainee-)Kollegen haben die Zeit wie im Fluge vergehen lassen und mich beruflich sowie auch persönlich weiterentwickelt.
Als nächste Herausforderung steht meine Planstelle im Projekteinkauf an. Der Projekteinkauf bei BOSCH ist erzeugnisorientiert (projektbegleitend) tätig und trägt die Stoffkosten- Qualitäts-, Kapazitäts- und Terminverantwortung in Neuanlaufprojekten. Hier bin ich für die Beschaffung von Komponenten neuer Benzineinspritzventile verantwortlich.
Mein Nachfolger im BOSCH-Trainee-Blog wird Eric Vial sein, der frisch bei uns als Einkaufstrainee im Geschäftsbereich Gasoline Systems vor vier Monaten angefangen hat. Ich bin schon sehr gespannt auf seine Berichte und wünsche Ihm viel Spaß und Erfolg.
Euer Can.
Back to Germany
Constantino 11.Januar, 2010 @ 04:17 Abgelegt unter: Forschung und Entwicklung
Well, I made it back to Germany after a wonderful stay in Mexico with Bosch, Buderus; now I’m stationed in Tamm, near Stuttgart, with GS-EH.
GS-EH? What is that? Gasoline Systems (GS), Electric Hybrid (EH). Simply put, I’m working in the area of Bosch which is developing the next generation electric and hybrid vehicles. They are specifically working on components such and inverters, electric motors, etc. So what am I doing here? Well, if you remember correctly, I am working on a project which is aiming to do better energy management with data from navigation systems. Now, we have a prototype (navi) and we have a prototype vehicle in which we can test it. However, the actual testing plan (in which we verify our ideas are working) has not yet been defined; that’s where I come in.
So, I’ve got to figure out which tests we have to organize. Then I have to see what each test requires, how to plan it, how to prepare it, etc. It’s all actually very straightforward. For example, I’m organizing all the tests of the vehicle which will take place on a Rollenprüfstand. I’m working closely with the people in Hildesheim, where the project is based, as well as the simulation people here in Tamm.
Any questions about my work, just let me know! And of course, a few photos from where I’m living; these are all from Ludwigsburg, a nice little Baroque city near Tamm:


Zahlen, Daten, Fakten – ZDF
Can 10.Januar, 2010 @ 08:32 Abgelegt unter: Einkauf
Rechtzeitig zum Business Plan 2010 trat ich meine letzte Traineestation im Einkaufscontrolling (Gasoline Systems) in Schwieberdingen an. Hier konnte ich einen detaillierten Einblick in die komplexen Abläufe erlangen und lernen, große Mengen an Kennzahlen zu validieren, zusammen zu fahren und vorstandsgerecht aufzubereiten/darzustellen. Der Einkauf steht wegen der aktuellen Wirtschaftslage im Fokus des Bereichsvorstands, da insbesondere eine Verbesserung der Einkaufsleistung direkt in das Betriebsergebnis eingeht. Wo stehen wir heute mit unserem Einkaufsvolumen? Wo werden wir in drei Jahren sein? Welche Einsparungen werden wir erzielen? Welches Werkzeugbudget wird benötigt? Welche Materialgemeinkosten lassen sich ableiten? Die Beantwortung dieser Fragen war in den letzten drei Monaten meine zentrale Aufgabe. Dabei lernte ich den Aufbau des Businessplans, die relevanten Indikatoren der Einkaufsperformance und die Entwicklung der bereichsspezifischen Einkaufsvolumina kennen. Neben meiner kaufmännisch orientierten Controlling-Tätigkeit hatte ich die Möglichkeit, ein fertigungstechnisches Seminar zu besuchen. Im Zusammenhang mit dem Schwerpunkt meines Traineeprogramms (Einkauf) ermöglicht mir die Kenntnis über fertigungstechnische Trends und Werkzeugtechniken, mit unseren Lieferanten Material- und Werkzeugkosten besser verhandeln zu können. Bei zahlreichen unserer Lieferanten können in gemeinsamer Arbeit noch weitere Potentiale, insbesondere bei den Werkzeugkosten, erschlossen werden.
Wünsche Euch ein erfolgreiches Jahr 2010.
Euer Can
Mei you Handball WM … aber trotzdem ein schoenes JMP’ler Wochenende
Inga 11.Dezember, 2009 @ 06:24 Abgelegt unter: Fertigung
Ni hao liebe Blogger.
Vor ein paar Wochen habe ich erfahren, dass bei uns in der Jiangsu Provinz die Frauen Handball Weltmeisterschaft stattfinden soll. Vor allem hat mich als Sportbegeisterte erfreut, dass die deutschen Frauen ihre Vorrundenspiele direkt hier in Wuxi haben werden. Damit stand meine Mission zunaechst fest. Herausfinden wann die Spiele genau stattfinden, wie man an Tickets kommt und wie teuer diese sein werden (da das Preisniveau hier generell niedriger als in Deutschland ist, bin ich von erschwinglichen Preisen ausgegangen).
Gleichzeitig habe ich meinem Einkaufs-JMP-Kollegen, der auch gerade in Wuxi seine Auslandsstation verbringt, von diesem tollen Ereignis erzaehlt und wir beschlossen daraufhin noch weitere JMP’ler aus der Umgebung zu uns einzuladen. Momentan sind wir sechs JMP’ler aus Deutschland, die sich auf vier Standorte hier verteilen. Generell versuchen wir waehrend des Programms, uns regelmaessig untereinander auszutauschen und zu netzwerken. Als JMP’ler haben wir die Moeglichkeit das unter anderem ueber eine Intranetplattform zu machen und so beispielsweise die anderen ueber unseren momentanen Standort in Kenntnis zu setzen. Auf diese Weise sind auch die Kontakte hier in China entstanden. Neben dem Austausch von Erfahrungen treffen wir uns natuerlich auch in unserer Freizeit an den verschiedenen Standorten und entdecken China gemeinsam.
Nun aber zurueck zu der WM: Waehrend meiner Ticket-Mission habe ich feststellen muessen, dass die WM hier recht eigenartig organisiert ist. So schwanken die Preise je nach Standort von 2 bis 50 Euro. Leider gilt fuer Wuxi der letztere Preis und der Austragungsort ist damit mit Abstand der teuerste. Da uns das ganze Spektakel dann doch nicht so viel wert war, hiess es fuer uns also mei you Handball WM [kleiner chinesisch Exkurs: chinesisch: mei you, steht fuer es gibt jmdn./ etw. nicht, und ist ein gern benutztes Wort hier in China. Da passiert es schon mal, dass man im Restaurant mit der Bedienung die Karte etwas intensiver durchgehen muss, weil auf die Bestellung das ein oder andere Mal die Antwort mei you kommt:-)].
Letztendlich haben wir diese Entaeuschung als „China-Kuriositaet“ verbucht und trotzdem eine schoene Zeit mit unseren JMP-Kollegen in Wuxi verbracht. Neben Sightseeing stand diesmal auch - typisch chinesisch -
Karaoke auf dem Programm, das mehr als nur ein guter Ersatz fuer ein Handballspiel war. Unter anderem habe ich dieses Wochenende auch genutzt, um mich von allen zu verabschieden. Momentan laeuft naemlich meine letzte Arbeitswoche und diesen Samstag werde ich in meinen abschliessenden Chinaurlaub starten. Puenktlich zu Weinachten ist dann meine Auslandsstation beendet und ich fliege zurueck nach Deutschland.
In meinem naechsten Beitrag werdet Ihr aber noch einmal ein bisschen von meiner Chinazeit hoeren, bevor ich dann von der anschliessenden Station berichte.
Bis dahin, Gruesse und 再见(zai jian) Inga
Generationenwechsel - die zweite
Jochen 10.November, 2009 @ 05:27 Abgelegt unter: Personal
Hallo zusammen!
wie von Julia angekündigt gibt es einen weiteren Generationenwechsel im Blog für das JMP im Bereich Personal, von jetzt an werde ich Euch mit Berichten aus meinem Berufsalltag versorgen. In meinem ersten Beitrag möchte ich mit ein paar Informationen zu meiner Person starten und einen kurzen Einblick in meine bisherige Planung für das JMP geben.
Ursprünglich stamme ich aus dem Rheinland, genauer gesagt aus Köln und mittlerweile hat es mich in den (für mich) ganz schön tiefen Süden verschlagen. Vom fachlichen Hintergrund bin ich Betriebswirt und habe die Schwerpunkte Personal, Wirtschaftsinformatik und Organisationspsychologie an den Universitäten Osnabrück, Jyväskylä und Duisburg-Essen studiert. Anfangs stärker auf das Gebiet Personalentwicklung fokussiert haben mich verschiedene Praktika und Werkstudententätigkeiten darauf gebracht, dass die Personalarbeit noch viel mehr spannende Themen zu bieten hat und so habe ich mich deutlich verbreitert. Jetzt stehe ich mehr oder weniger am Anfang meines JMP-Programms und freue mich auf die Herausforderungen! Persönlich reise ich sehr gern, besonders interessiert mich Lateinamerika, versuche nicht völlig unsportlich zu werden (in der Hinsicht fehlt noch etwas die Disziplin :)), lese viel, betreibe ein Literaturportal im Internet und habe den guten Vorsatz, mein Spanisch nicht völlig zu verlernen…
Die Stationsplanung für mein Programm ist, bis auf die Auslandsstation, auch schon abgeschlossen: Gestartet bin ich für 6 Monate in der lokalen Personalabteilung der Schillerhöhe, dort habe ich das Geschäft eines Personalreferenten kennengelernt und zusätzlich die Organisation der Mitarbeiterbefragung für die Zentrale übernommen. Nach einem kurzen Gastaufenthalt in unserer Zentralstelle für Arbeitsrecht geht es für mich weiter in die Welt der Zahlen: Von Dezember bis Februar werde ich mich in die Untiefen des Controllings wagen und unser Leitwerk für Getriebetechnik bei Bosch Rexroth in Witten kennen lernen. Danach geht es für 6 Monate zurück in die Zentrale zu unserer Zentralstelle für Personalmarketing und Nachwuchsprogramme, die auch für das JMP und die Einstellung der JMP Teilnehmer verantwortlich sind. Dazu später natürlich mehr. Eine Tendenz für meinen anschließenden Auslandsaufenthalt gibt es auch schon: bisher sieht es nach Indien, China oder Japan aus. Sobald sich dort etwas Neues ergibt, werde ich davon berichten.
So viel von mir für heute, bald gibt es mehr Berichte an dieser Stelle!
Viele Grüße an alle Leser
Jochen
Closing Blog for México
Constantino 30.Oktober, 2009 @ 11:23 Abgelegt unter: Marketing / Vertrieb, Forschung und Entwicklung
I recently finished my marketing trainee station in México and so thought it would be a perfect time to write again!
If you’ve followed my last blog, you should know most of responsiblities within my foreign station. After all was said and done, I created a large range of marketing material for the Bosch Buderus brand. I made product catalogs, technical datasheets, updated the website and was generally responsible for all the marketing issues related to Buderus. All of this work culminated when I participated in a fair in which Bosch was present. Much of my work was available to help inform customers and clients and I even had a chance to talk to many interested people about out technology. As far as my product management responsibilities, we were able to define a price range and volume count for a new range of products that we could potentially sell in México. Germany finally approved our numbers and so I began the first few steps of the launch of the product. I organized all the technical reading material, begin work on the catalogs for the particular product and just general did any work I could to help speed the process of getting the product shipped to México.
And so that was it! Now I’m off to Tamm near Stuttgart Germany. Since I am a Forschung und Entwicklung trainee, I have to jump back into technical work after my little vacation with marketing work. I will be working in GS-EH which stands for Gasoline Systems - Electric Hybrid. I will be working on implementing hybrid strategies into hybrid cars, which I think means test driving hybrid vehicles! This fits very well into the project I had been working on before (using navigation systems to help reduce fuel consumption) since we will be using ideas developed in my earlier work within the hybrid vehicles. Stay tuned for all the exciting things I’ll be working on within the next few months.
And my blog would not be complete without some photos of México, and so I leave you a few more from my last week in the wonderful country!
Some of the many handmade textiles found in Oaxaca:
Markets always full of Chilé:
The large cathedral of capital in Oaxaca:
The hidden cloisture of a large church somewhere in Oaxaca:
The ancient city of Mitla:
Hierve el Agua:
Treasure found in the ancient city of Monte Alban:
Startegischer Einkauf auf der Schillerhöhe
Can 26.Oktober, 2009 @ 02:38 Abgelegt unter: Einkauf
Nach meiner spannenden Zeit in den USA stand als nächste Herausforderung eine Trainee-Station im Zentraleinkauf auf der Schillerhöhe an.
Der Einkauf bei BOSCH wird neben den einzelnen Geschäftsbereich auch zentral durch den Zentraleinkauf gesteuert. Hier werden neben indirekten Materialen auch unsere Materialfelder (z.B. Drehteile, Kunststoffteile, etc.) über alle Geschäftsfelder konsolidiert betrachtet und strategische Handlungsfelder und Vorgehensweisen definiert. Für alle Einkaufstrainees ist eine Station im Zentraleinkauf obligatorisch. Hier hat man eine sehr gute Gelegenheit, einen Einblick in alle Geschäftsbereiche zu gewinnen und bei der Gestaltung der globalen Lieferantenstrategie mitzuwirken.
Obwohl meine Zeit hier sehr kurz war, konnte ich sehr viel über Verhandlungsstrategien lernen und unsere Facheinkäufer wirkungsvoll bei den Jahrespreisverhandlungen unterstützen.
Besonders die Mitarbeit bei der Entwicklung unserer Lieferantenstrategien in Verbindung mit sinkenden Umsatzvolumen war eine große Herausforderung.
Klar ist, dass wir den Konsolidierungsprozess unserer Lieferantenbasis konsequent vorantreiben müssen, um Potentiale bei den Materialeinkaufskosten zu erschließen.
Neben den strategischen Themen werden im Zentraleinkauf die BOSCH Einkaufsprozesse als Richtlinien definiert und in den einzelnen Geschäftsbereichen als Verfahrensanweisungen ausgerollt. Die Kommunikation der Richtlinien an die Geschäftsbereiche kann in einem Dokument erfolgen und/oder mit einer Schulung der einzelnen Fachreferenten in den jeweiligen Geschäftsbereichen. In diesem Zusammenhang war es auch mein Aufgabe ein webbasiertes Schulungskonzept zum Thema “Integrated Supplier Assessement (ISA)” zu entwickeln. ISA ist ein Tool, das eine standardisierte Bewertung der Leistung unserer Lieferanten in Bezug auf verschiedene Beurteilungskategorien ermöglicht.
Im Hinblick auf unsere langfristig und partnerschaftlich ausgelegte Lieferantenstrategie können wir hiermit mögliche Weiterentwicklungspotentiale bei unseren Lieferanten ermitteln und durch Feedbacks zu seiner Leistungsverbesserung beitragen.
Leider ist morgen schon mein letzter Tag im Zentraleinkauf und ich freue mich auf meine letzte Jahrespreisverhandlung auf der Station.
Als nächste und letzte Station im meinem Trainee-Programm geht es ins Controlling, wo ich unsere Kollegen beim alljährlichen Wirtschaftsplan unterstützen werde. Ich bin bereits sehr gespannt, über die Zusammensetzung unsere Planzahlen näheres zu erfahren.
Bis die Tage
Euer Can
Ni hao
Inga 26.Oktober, 2009 @ 08:26 Abgelegt unter: Fertigung
So nun ist es endlich so weit, hier kommt mein erster Bericht aus dem Reich der Mitte. Die letzten Tage in Deutschland waren voll gepackt mit Abschlüssen, Übergaben meiner Arbeiten und Vorbereitungen für meine Auslandsstation und daher recht turbulent. Aus diesem Grund kam mir mein 13-Stunden-Nachtflug nach Shanghai gerade recht, um ein bißchen Schlaf nachzuholen. Einen Teil des Fluges habe ich aber auch genutzt, um mich ein wenig mit dem Lesen meines China Knigges vorzubereiten, so dass ich nicht gleich am ersten Tag in kulturelle Fettnäpfchen tappe:-). Dieser startete am nächsten Morgen mit einer Taxifahrt ins Büro. Nachdem ich bereits in Deutschland viele Geschichten über das Taxifahren in China gelesen und gehört hatte, war ich etwas nervös als mir der Fahrer die chinesische Adresse vom Werk , die ich ihm gab, kommentarlos zurückgab und einfach losfuhr.
Naja diese erste Fahrt war nur der Anfang von vielen spannenden und neuen Erlebnissen, die ich bisher hier in China hatte. Letztendlich hat bisher aber alles - wie auch damals die erste Fahrt ins Büro - gut geklappt und ich habe mich sehr schnell und gut eingelebt.
Das Werk, in dem ich meine jetztige Station verbringe, befindet sich in Wuxi, ca. 100 km westlich von Shanghai. Wie auch in Homburg werden hier Diesel Systeme produziert. Allerdings besteht es erst seit dem Jahr 2004, so dass wir jetzt gerade im September fünfjähriges Werks-Jubilaeum gefeiert haben. Gerade bei einem so jungen Werk ist es sehr interessant mitzuerleben, wie schnell sich einzelne Bereiche entwickeln und dass man selber an dieser Entwicklung mitarbeiten kann.
Meine Aufgabe ist die Bearbeitung und Koordination von BPS-Projekten (Bosch Production System). Das Bosch Production System steht für eine ganzheitliche Betrachtung bei der Gestaltung schlanker Produktions- und Logistikprozesse, Vermeidung von Verschwendung und Reduktion von Kosten mit trotzdem hervorragender Qualität und pünktlichen Lieferungen. Für die Umsetzung dieser Prinzipien werden unterschiedliche Instrumente angewandt und Projekte formuliert. Bei meiner Aufgabe handelt es sich daher nicht nur um BPS-Projekte aus unserer Fertigung, sondern auch um Projekte, die sich über den gesamten Produktwertstrom verteilen. Das beinhaltet beispielsweise auch die Zusammenarbeit mit der internen und externen Logistik sowie der Fertigungsplanung und –steuerung. Ziel ist es den gesamten Wertstrom nach dem BPS-Prinzip weiterzuentwickeln. Durch meine Koordinationsaufgabe arbeite ich mit einem großen Team aus verschiedenen Abteilungen zusammen und habe die Möglichkeit, einen Einblick in viele Bereiche zu bekommen und mit sehr vielen chinesischen Kollegen zusammen zu arbeiten. Diese Aufgabe ist auch spannend, weil bei der Zusammenarbeit die kulturellen Unterschiede mit beruecksichtigt werden müssen.
Neben der Arbeit bei Bosch gibt es natürlich auch viele andere neue Dinge, die ich in China entdecke und erlebe. Jeder Restaurantbesuch ist immer wieder ein Erlebnis mit vielen Überraschungen – die aber meistens sehr lecker sind. Einen Großteil meiner Freizeit verbringe ich damit zu Reisen und das Land zu entdecken. Generell wird es nicht langweilig und Altagshandlungen, gerade wenn man sie zum ersten Mal macht, sind eine Art Herausforderung, da man sich mit Englisch so gut wie gar nicht verständigen kann. Aber auch hier helfen Hände und Füsse, meine paar Brocken Chinesisch oder zu allerletzt der Anruf
beim chinesischen Kollegen, der meinem Gegenüber per Handy erklärt was ich möchte.
Natürlich gibt es auch Dinge, die nicht so schön sind, wie der Verkehr und der starke Smog, aber auch daran gewöhnt man sich schnell und sieht darüber hinweg. Vorallem vergisst man sie dann, wenn man so wunderschöne und beeindruckende Plätze, wie beispielsweise die grosse Mauer erleben und geniessen darf. China bietet zahlreiche Möglichkeiten, Natur unterschiedlichster Art zu erleben und einen Ausgleich zum Grossstadtleben zu bekommen.
Ich bin gespannt auf meine noch verbleibende Zeit und freue mich, Euch beim nächsten Mal davon zu berichten.
Bis dahin erst einmal!
再见Zaijian Inga
Erste Station: Entwicklungsabteilung
Anna 22.September, 2009 @ 08:02 Abgelegt unter: Technischer Vertrieb
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
nach den allgemeinen Informationen aus meinem Einstiegsbeitrag vor drei Wochen, heute ein paar Fakten zu meiner ersten JMP-Station, die ich in der Entwicklungsabteilung für HFMs (kurz und knackig für Heißfilmluftmassenmesser) in Stuttgart-Feuerbach absolviere. Bei diesem Produkt handelt es sich um einen im Ansaugtrakt eines Motors platzierten Sensor, der die durchströmende Luftmasse misst, die Daten an das Steuergerät weiterleitet und so zur Einspritzung der richtigen Kraftstoffmenge beiträgt.
Ich finde es erstaunlich hautnah zu erleben, wie viel Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen (Strömungslehre, Elektrotechnik, Materialwissenschaften) in einem so kleinen Gegenstand stecken und mit welcher Begeisterung die Entwickler immer neue Verbesserungen und Innovationen an ihrem Produkt voran treiben. In meiner Abteilung habe ich das Glück, dass alle meine Kollegen ihr Wissen gerne weitergeben und bei der Beantwortung meiner Fragen auch oft weiter ausholen, um mir weitere wichtige Fakten mitzuteilen.
Das Projekt das ich in dieser Station übernehmen durfte hat allerdings nur am Rande mit der HFM-Entwicklung zu tun. Ich kümmere mich seit Mai 2009 als Projektleiterin um die Prozessoptimierung der serienbegleitenden Luftfiltermessungen. Bei diesem Vorgang handelt es sich um eine Dienstleistung, die wir für unsere HFM-Kunden erbringen. Dabei wird der HFM in den Ansaugtrakt des Kunden eingebaut und an unseren Prüfständen gemessen. Die von den Ingenieuren ausgewerteten Messergebnisse erlauben dann Aufschluss über die Serientauglichkeit des Ansaugtrakts, die an den Kunden zurückgemeldet wird.
Das Projekt hat mir sofort sehr gut gefallen, weil es viele spannende Teilaufgaben beinhaltet und die Interaktion mit internen und externen Ansprechpartnern vorsieht. Ich bekam von Anfang an die Möglichkeit selbständig und eigenverantwortlich zu arbeiten, wodurch ich viele interessante Erfahrungen in den Bereichen Projektmanagement und Networking sammeln konnte. Eines der Highlights unter den Teilaufgaben war sicherlich die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die ich gemeinsam mit meinem Vorgesetzten machen durfte. Eine Hochrechnung und Gegenüberstellung der Kosten und der Einsparungspotentiale einzelner Verbesserungsmaßnahmen hatte ich bis dahin noch nie durchgeführt. Außerdem fand ich es sehr spannend zu sehen, auf Basis welcher Argumente und Kalkulationen ein solches Thema an die übergeordneten Instanzen, die letztendlich über die Realisierung der Maßnahmen entscheiden, herangetragen wird.
Für einen JMPler aus dem technischen Vertrieb ist es übrigens nicht unüblich die erste Station in einer Entwicklungsabteilung zu durchlaufen. Dies bietet einem gleich beim Einstieg die Möglichkeit den Entstehungsprozess eines Produkts der Robert Bosch GmbH von Grund auf kennen zu lernen und die Zusammenarbeit zwischen der Entwicklung, dem Vertrieb und unseren Kunden mitzuerleben. Diese Erfahrungen werden mir in meinen zukünftigen Positionen im technischen Vertrieb helfen, sowohl für den Kunden als auch für die Kollegen in der Produktentwicklung ein kompetenter und kooperativer Ansprechpartner zu sein.
So viel für heute. Ich freue mich auf Eure Fragen und Kommentare.
Viele Grüße aus dem nebligen Feuerbach,
Anna
Ich bin dann mal weg…
Julia 21.September, 2009 @ 01:45 Abgelegt unter: Personal
Hallo Blogger,
nach zugegebenermaßen einer langen Zeit ohne Blog von meiner Seite, schreibe ich heute meine letzten Zeilen an euch.
Manchmal geht es im JMP-Programm schneller, als man selbst gedacht hätte! Und nun bin ich zum 1.9. vorzeitig raus aus dem Programm und auf meiner Anschlussstelle in der Personalabteilung am Standort Schwieberdingen bei Stuttgart. Ich blicke zurück auf 21 Monate voller toller Erfahrungen (z.B. Mitarbeit bei der Gründung des Joint Ventures mit Samsung), Herausforderungen (ich sag nur erste Zeit in Japan…), Einsätze in verschiedenen Abteilungen (zuletzt die Fremdstation im Controlling, bei der ich meine “Personalerbrille” mal ablegen konnte und ganz andere Dinge gesehen habe) und interessanter Kollegen (danke schön, es war toll!!!). Es hat sich defintiv gelohnt, und ich kann mir für meinen Einstieg keine bessere Möglichkeit vorstellen!
Der Übergang auf die Anschlussstelle war mit einigen Vorstellungsgesprächen, vielen Überlegungen und unterstützenden Gesprächen der Programmbetreuer und meines Mentors verbunden. Ich hatte auch Einfluss auf den Einsatzort, wobei eine grundsätzliche Flexibilität und Offenheit innerhalb Deutschlands schon vorausgesetzt wird. Dass es nun Schwieberdingen geworden ist, freut mich sehr. Dort war ich ja bereits während meiner ersten Monate bei Bosch überhaupt, deshalb komme ich irgendwie auch zurück, was den Vorteil hat, dass ich die Strukturen am Standort und innerhalb der Abteilungen schon ein bisschen kenne. Ich betreue künftig ca. 540 Mitarbeiter/innen aus den Bereichen Sales, Purchasing, Finance/ Controllung, Quality, Engineering, Marketing u.v.m. Also eine bunte Mischung verschiedener Mitarbeiter und damit auch verschiedener Bedürfnisse und Erwartungen. Eben genau das macht die Stelle ja auch so spannend!
Meine Nachfolge im Blog wird Jochen übernehmen, der seit diesem Jahr bei Bosch ist.
Ich grüße noch einmal alle Blogger und hoffe, dass ich euch durch meine Nachrichten einen kleinen Einblick in unser Programm geben konnte!
Alles Gute,
Julia
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