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Mein Weg ins Traineeprogramm

Stefano • 12.Oktober, 2007 @ 09:01 • Abgelegt unter: Technischer Vertrieb

Liebe Leserinnen und Leser, 

wie in meinem ersten Beitrag und im Autorenbereich festgehalten, blicke ich erst auf knapp einen Monat Traineeprogramm zurück. Um nicht nur von meinen bisher bescheidenen ersten Erfahrungen zu berichten, möchte ich Euch auch beschreiben wie ich zu BOSCH gekommen bin. 

Im April 2006 habe ich mich auf die Suche nach einer Praktikumsstelle für das im Hauptstudium vorgesehene Praxissemester begeben. Durch die Präsentation eines Kommilitonen im Rahmen einer Hochschulveranstaltung wurde ich damals auf BOSCH aufmerksam. Als autobegeisterter Mensch und Motorsportenthusiast war mir BOSCH schon vorher ein Begriff, als Gelegenheit für mein Praxissemester hatte ich das Unternehmen bis dahin aber nicht in Betracht gezogen. Motiviert auch durch den interessanten Vortrag an der Hochschule, habe ich mich damals auch auf verschiedene Stellenausschreibungen von BOSCH beworben. Auf zwei dieser Bewerbungen folgten dann auch Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch und letztlich habe ich von Mai bis Oktober 2006 am Standort Waiblingen (Kunststofftechnik) mein Praxissemester absolviert. Ich habe dort im technischen Vertrieb für Motorkomponenten und Zylinderkopfhauben für den Kunden BMW gearbeitet und meinen Betreuer bei der Abwicklung des Tagesgeschäfts unterstützt. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem die Abwicklung von Musteraufträgen, die Erstellung und Pflege von Teilelebensläufen und die Koordination der Aktivitäten zwischen Vertrieb, Entwicklung und Kunden in einem internationalen Umfeld. Vor allem durch die Vielfalt dieser Aufgaben und die tägliche neuen Anforderungen habe ich diese Zeit als unheimlich spannend empfunden. 

Durch die tägliche Zusammenarbeit mit der ebenfalls in Waiblingen angesiedelten Entwicklung für Zylinderkopfhauben habe ich nach Abschluss des Praxissemesters die Möglichkeit erhalten, dort ein weiteres Praktikum zu absolvieren und im Anschluss meine Diplomarbeit zu schreiben. Diese direkte Konfrontation mit rein technischen Fragestellungen war für mich als Wirtschaftsingenieur nicht immer leicht, gleichzeitig aber auch eine wichtige und prägende Erfahrung. 

Schon während der Diplomarbeit habe ich mich nach potentiellen Arbeitgebern für meinen Berufseinstieg umgesehen und dabei auch bei BOSCH nach interessanten Stellen gesucht. Nach den Erfahrungen im technischen Vertrieb war für mich klar, dass ich zukünftig möglichst in diesem Bereich arbeiten möchte. Auf die Stellenausschreibung für das gleichnamige Traineeprogramm musste ich mich also unbedingt bewerben. Entsprechend groß war meine Freude als ich nach Bewerbertag und Vorstellungsgespräch eine Zusage erhalten habe. 

Meine erste Station absolviere ich zurzeit bei C/AS auf der Schillerhöhe in der Nähe von Stuttgart.  C/AS steht für Corporate Sales & Marketing Automotive. In dieser Abteilung laufen alle Fäden der der weltweiten Vertriebs- und Marketingaktivitäten im Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik (UBK) zusammen. Als erste Station ist dies natürlich eine enorme Herausforderung da mir bei vielen Themen noch die tiefer gehenden Kenntnisse fehlen. Gleichzeitig ist es aber auch eine sehr gute Möglichkeit den UBK, den ich bisher nur in kleinen Teilbereichen erlebt habe, aus einer völlig anderen Perspektive kennen zu lernen. Zur Zeit unterstütze ich meine Kollegen in erster Linie bei der Vorbereitung einer neuen Umfrage zur Kundenzufriedenheit. In diesem Zusammenhang führe ich Abfragen bei den verschiedenen Kundenverantwortlichen durch, arbeite an der Vorbereitung eines neuen Leitfadens mit oder suche nach Schnittmengen zwischen dieser Kundenzufriedenheitsbefragung und den Aktivitäten der einzelnen Werke. 

Soviel fürs erste, in meinen nächsten Beiträgen werde ich Euch mehr aus meinem Alltag berichten und damit hoffentlich einen guten Einblick in die Arbeit eines  Trainees ermöglichen.

Permalink Kommentare

6 Antworten zu “Mein Weg ins Traineeprogramm”

  1. Marc:
    4.Dezember, 2007 @ 10:49

    Hallo Stefano,

    deine bisherigen Stationen hören sich spannend an. Auch ich interessiere mich für das Bosch-Traineeprogramm und habe schon den Blog von Nicole gelesen, da ich gerne in die Marketing-/Vertriebsrichtung gehen möchte. Dabei ist bei mir eine Frage aufgekommen: Kannst du sagen, was der Unterschied zwischen dem Traineeprogramm “Marketing&Vertrieb” und “Technischer Vertrieb” ist? Das ist mir durch das Lesen eurer Programminhalte noch nicht ganz klar geworden.

    Vielen Dank schon einmal vorab für deine Hilfe.

    Viele Grüße,

    Marc

  2. Stefano:
    5.Dezember, 2007 @ 12:06

    Hallo Marc,

    vielen Dank für Deine Frage. Das Traineeprogramm Technischer Vetrieb ist in erster Linie auf den UBK (Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik) ausgerichtet, während das Programm Marketing&Vertrieb nicht an einen bestimmten Unternehmensbereich gekoppelt ist.

    Weitere Informationen zu den Inhalten der einzelnen Programme findest Du auch auf der Bosch Homepage unter “Jobs und Karriere”. Dort sind unter “Absolventen”, “Trainee bei Bosch”, “Traineeprogramm” weitere Informationen zu den Schwerpunkten zu finden.

    Viele Grüße

    Stefano

  3. Rene:
    4.Februar, 2008 @ 00:03

    Hy Stefano,

    dein Weg zum Trainee-Programm technischer Vertrieb führte über 2 Praktika und Diplomarbeit bei Bosch. Würdest du sagen, dass diese vorherigen Kontakte zum Unternehmen Bosch ausschlaggebend für die Zusage im Trainee-Programm waren ? Ich habe nämlich kein Praktikum bei Bosch absolviert und frage mich ob es trotzdem Sinn macht sich für das Traineeprogramm zu bewerben.
    Weiterhin interessiert mich am Rande wie hoch das Durchschnittsalter der Mitarbeiter im Vertrieb ist…man denkt dabei oft an grauhaarige,ausgefuchste Schlitzohren, die einem Eskimo einen Kühlschrank andrehen können ;-) Vielen Dank schonmal für deine Antworten.

    MFG Rene

  4. Stefano:
    4.Februar, 2008 @ 09:58

    Hallo Rene,

    danke für Deinen Kommentar. Ich werde versuchen die Fragen so genau wie möglich zu beantworten. Ich kann nicht beurteilen, ob meine Vorerfahrung bei Bosch ausschlaggebend für die Aufnahme ins Programm gewesen ist, geschadet hat Sie jedenfalls nicht. Ich glaube aber, dass in erster Linie andere Faktoren wie Noten im Studium, Lebenserfahrung und nicht zuletzt die Persönlichkeit eines Bewerbers über die Aufnahme ins Trainee-Programm entscheiden. Nebenbei bemerkt, es gibt auch genug Trainees die vor dem Einstieg bei Bosch noch keine Kontakte mit dem Unternehmen hatten, also nur Mut zur Bewerbung! Wenn Du mal in den Kommentaren und Beiträgen von Janica nachliest, findest Du auch von Ihr ein Statement zum Thema Bewerbungsprozess und Auswahlverfahren.

    Eine Allgemeine Aussage zum Durchschnittsalter im Vertrieb kann man eigentlich nicht treffen, das ist von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Wobei ich persönlich festgestellt habe, dass man bei Bosch oft eine gesunde Mischung aus älteren und erfahrenen sowie jungen Kollegen vorfindet.

    Ich hoffe damit Deine Fragen beantwortet zu haben, solltest Du noch weitere haben, ich freue mich über jeden Kommentar.

    Gruß Stefano

  5. Sebastian Kleindl:
    2.August, 2009 @ 15:09

    Das hebt sich recht positiv von anderen Blogs ab

  6. Georg Gresine:
    20.August, 2009 @ 19:04

    Euren Blogg muss ich wirklich weiterempfehlen

Kommentare