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Stationswechsel
Tobias 12.Oktober, 2007 @ 04:08 Abgelegt unter: Informationstechnik
Ein interessanter Aspekt des Trainee-Programms ist sicherlich, dass man in den zwei Jahren regelmäßig die Abteilung wechselt. Dies halte ich für einen der größten Pluspunkte des Programms. Denn so hat man gleich zu Beginn des Berufslebens bei Bosch die Möglichkeit verschiedene Abteilungen und Prozesse kennenzulernen. Obwohl sich alle Abteilungen an den gleichen Richtlinien orientieren, entdeckt man doch immer wieder Dinge die in den Abteilungen anders gehandhabt werden. Somit hat man die Möglichkeit über den Tellerrand der eigenen Abteilung hinauszuschauen.
Weiterhin wechselt man mit der Abteilung meist auch das Themengebiet, so dass man sich mit neuen Aufgabenstellungen befassen darf. Dadurch kann man sich fachlich breiter aufstellen und einen besseren Überblick über die verschiedenen Bereich bekommen. In diesem Zusammenhang muss man allerdings auch einen kleinen Nachteil, zumindest für technische Trainees, ansprechen: Durch die relativ kurzen Stationen ist es meist nicht möglich sich tief genug in eine Aufgabe einzuarbeiten um für große langlaufende Projekte in Frage zu kommen. Dieser Nachteil wird in meinen Augen durch die genannten Vorteile jedoch mehr als kompensiert.
Ein weiterer positiver Aspekt der Stationswechsel ist auch, dass man neue Bosch-Standorte kennenlernt. Wobei die Auslandsstation sicherlich das Highlight darstellt. In dieser Station bekommt man nicht selten die Möglichkeit in eines der aufstrebenden asiatischen Länder zu wechseln und hat die Gelegenheit eine völlig andere Kultur innerhalb der Bosch-Welt kennenzulernen.

