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Off-the-job-Training

Marius • 13.November, 2007 @ 04:50 • Abgelegt unter: Controlling / Logistik

Neben dem Lernen am Arbeitsplatz während der verschiedenen Stationen ist auch das Off-the-job-Training ein wichtiger Bestandteil des Traineeprogramms. Dazu hat jeder Trainee ein individuelles Weiterbildungsbudget, das er für Sprachkurse zur Vorbereitung des Auslandsaufenthalt (dieser ist im Traineeprogramm obligatorisch) oder für Kurse zur Persönlichkeits- und Methodenkompetenz verwenden kann. Ursprünglich war geplant, dass ich von November bis Februar dieses Jahres nach Portugal gehen sollte, weshalb ich einige Wochen Portugiesisch Einzelunterricht genommen habe. Leider findet das Projekt, das ich bearbeiten sollte, in dieser Form nicht statt, sodass meine Auslandsstation auf nächsten Sommer verschoben wurde und ich den Kurs zunächst wieder unterbrochen habe. Auf jeden Fall bietet einem das Sprachbudget eine sehr gute Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen bzw. zu vertiefen. Da Weiterbildung bei Bosch allgemein einen sehr hohen Stellenwert genießt, wird bei Blaupunkt außerdem zweimal wöchentlich ein Englischkurs für alle Controlling-Mitarbeiter angeboten, an dem ich oft teilnehme.Zurzeit mache ich zusammen mit vier weiteren Trainees bei einem Unternehmensplanspiel mit. Dabei bilden wir den Vorstand eines virtuellen Unternehmens und konkurrieren mit etwa 50 anderen Teams aus weiteren Firmen. Ich war zunächst etwas skeptisch, da ich während des Studiums eher schlechte Erfahrungen mit solchen Planspielen gemacht habe. Umso positiver wurde ich dann überrascht: Das Spiel erfordert zwar viel Arbeit, durch die hohe Komplexität ist es aber sehr realistisch und man lernt vor allem die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Faktoren kennen, beispielsweise wie die verschiedenen Finanzierungsformen den Wertbeitrag verändern. Im Winter stehen bei mir dann ein dreitägiger Führungsworkshop und anschließend ein Führungsplanspiel an. Ihr seht also, dass gerade die Entwicklung von Führungskompetenz bei Trainees einen hohen Stellenwert besitzt. Ein weiteres „Muss“ während des Traineeprogramms ist das Bosch-Traineetreffen, bei dem neben Vorträgen von hochrangigen Führungskräften vor allem das Networking während des umfangreichen Rahmenprogramms im Vordergrund steht.

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4 Antworten zu “Off-the-job-Training”

  1. Manu:
    21.November, 2007 @ 09:29

    Hallo Marius,

    vielen Dankf für deine Beschreibungen des Traineeprogramms. Ich habe selber die Möglichkeit bei Blaupunkt in H. anzufangen. Sicher eine sehr spannende Sache, mir stellt sich nur die Frage ob ich dann fest bei Blaupunkt bin, oder ob es den Fall gibt innerhalb des Traineeprogramms bzw. für die anschließende Planstelle zu einem Geschäftsbereich direkt bei Bosch zu gehen. Mein Eindruck bisher ist, dass ich dann schon sehr auf H. festgelegt bin.
    Wie siehst du das?

    Gruß
    Manu

  2. Marius:
    21.November, 2007 @ 10:13

    Hallo Manu,

    alle Trainees haben einen Vertrag mit Bosch, und grundsätzlich steht einem auch nach dem Traineeprogramm die gesamte Bosch-Welt offen. Laut unserem Traineeleitfaden ist auch während des Traineeprogramms ein Geschäftsbereichswechsel vorgesehen. Was die Planstelle anbetrifft, so ist es sicher eher die Regel, in dem Geschäftsbereich seines Mentors anzufangen, da man dann auf sein Netzwerk, das man sich während des Programms aufgebaut hat, zurückgreifen kann.
    Wäre schön, Dich demnächst bei Blaupunkt zu begrüßen.
    Grüße aus Hildesheim,
    Marius

  3. Juliane:
    5.Dezember, 2007 @ 14:11

    Hallo Marius,

    Ich habe eine Frage bezüglich der Inhalte der einzelnen Stationen des Trainee-Programms COntrolling/Logistik. Dieses Programm soll ja wohl eine Kombination von Controlling und Logistik darstellen, bis jetzt waren deine Aufgaben aber eher Controlling-lastig. Ändert sich dies noch? Wählt man schon zu Beginn des Programms alle seine Stationen? Kann man dabei auch selber seine Wünsch mit einbringen, dass man z.B. etwas mehr in der Logistik machen möchte als im Controlling oder hat man darauf keinen Einfluss? Ich habe Controlling und Logistik vertieft, möchte aber dennoch eher in die Logistikrichtung gehen.

    Danke schon vorab!
    Viele Grüße,
    Juliane

  4. Marius:
    5.Dezember, 2007 @ 17:08

    Hallo Juliane,

    die Stationsplanung ist sehr unterschiedlich, bei manchen steht ein Großteil bereits zu Beginn fest, bei anderen (wie in meinem Fall) wird nur eine grobe Linie festgelegt, die sich im Laufe des Programms noch ändert.
    Der Grad der Beeinflussbarkeit ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Neben den eigenen Präferenzen ist vor allem der Funktionsbereich des Mentors maßgeblich. Deshalb wird bei mir auch zukünftig der Schwerpunkt auf dem Controlling mit vielleicht einer Station in der Logistik liegen. Es gibt aber auch Trainees, bei denen die Verteilung zwischen den Funktionen ausgewogener ist bzw. der Schwerpunkt auf der Logistik liegt.
    Wo man seinen eigenen Schwerpunkt sieht, sollte man im Vorstellungsgespräch (2. Runde) offen ansprechen, damit beide Seiten die Erwartungen des anderen kennen. An deiner Stelle würde ich versuchen, zu Beginn in beiden Funktionen eine Station zu absolvieren. Dann kannst du gut beurteilen, in welchem Bereich du dich danach weiter vertiefen möchtest.

    Viele Grüße
    Marius

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