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Abenteuer Indien

Tobias • 21.Januar, 2008 @ 07:08 • Abgelegt unter: Informationstechnik

Tja, aus meiner großspurigen Ankündigung im letzten Blog, dass es nächste Woche neues gibt ist leider nicht viel geworden. Statt einer Woche hat der nächste Blog Eintrag nun doch geschlagene sieben Wochen auf sich warten lassen. :-/ War in dieser Zeit ziemlich im Stress, was natürlich keine Entschuldigung ist, da die paar Minuten für den Blog ja schon noch drin sein sollten.

Jedenfalls habe ich Anfang Dezember nach meinem sehr lehrreichen und empfehlenswerten Werkseinsatz wieder an meinem Projekt in der Entwicklungsabteilung weitergearbeitet. Dieses konnte ich wie geplant eine Woche vor Weihnachten abschließen. Nebenher liefen die Planungen für meinen Auslandsaufenthalt in Indien schon auf Hochtouren. Leider wurde relativ früh klar, dass er angepeilte Termin Anfang Januar nicht mehr einzuhalten war, so dass wir alles um zwei Wochen nach hinten verschoben haben. Als Resultat bin ich noch zwei Wochen länger bei der Entwicklungsabteilung geblieben und habe mich in dieser Zeit damit beschäftigt ein Altsystem auf Vordermann zu bringen.

Natürlich mussten nebenbei die vielen Dinge (Visa, Krankenkasse, Steuern, Gepäck, Zahnarztbesuche um nur einige zu nennen) für Indien erledigt werden. Nach zwei Wochen, also letzen Samstag, nachdem ich mein letztes kleines Projekt beendet und mein Abschlussgespräch stattgefunden hatte, ging es dann endlich los mit dem Abenteuer Indien.

Indien wurde übrigens deshalb gewählt, da wir im IT-Bereich eine große Anzahl Entwickler in Indien beschäftigen. Wie viele andere Firmen hat auch Bosch als indischen Standort die IT-Hauptstadt Bangalore ausgewählt.

Nach einem fast neunstündigen Flug kam ich am Sonntagmorgen um 3 Uhr Ortzeit in Bangalore an. In meinem Apartment angekommen gönnte ich mir zunächst ein paar Stunden schlaf, bevor ich von meiner Haushälterin die erste Tour durch den Stadtteil erhielt. Dabei konnte ich zum ersten Mal den Stadtverkehr in Indien erleben (siehe Foto). Im Gegensatz zu uns haben Fahrzeuge auf der Straße immer Vorfahrt, auch an Fußgängerüberwegen, und schrecken auch nicht davor zurück von diesem Recht gebrauch zu machen. Da es außerdem keine Fahrspuren gibt und die unzähligen Zweiräder wild durcheinander fahren, erfordert es schon etwas Geschick die Straße ohne Schaden zu nehmen zu überqueren. Zum Glück ist das Bosch Areal nur fünf Minuten von meinem Apartment entfernt, so dass ich nur eine größere Straße überqueren muss.Straßenverkehr Indien

Natürlich könnte ich noch viele weitere Eindrücke von Indien erzählen, aber dass hebe ich mir fürs nächste Mal auf. Diesmal wird es auch keine sieben Wochen dauern, versprochen!

Ein kleiner Tipp noch zum Abschluss: Falls ihr jemals in Bangalore landet und ein Inder vom „Trolley Service“ reist euch euren Koffer aus der Hand um ihn aus dem Flughafengebäude zu rollen, dann gebt ihm keine 240 Rupien (ca 4,50 €) dafür. Dass wäre ungefähr so, als ob ihr einem Taxifahrer in Deutschland für 500 Meter 100 € in die Hand drückt und sagt: „Stimmt so!“. Angemessen wären vielleicht 20 Rupien gewesen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich etwas übermüdet war und Ihn noch von 20 € runtergehandelt habe. :-)

Permalink Kommentare

1 Antwort zu “Abenteuer Indien”

  1. Stacey:
    10.März, 2010 @ 05:39

    Incredible. www.bosch-trainee-blog.de rocks.

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