Bosch Trainee Blog
Bosch - In der Welt der Kommunikation zu Hause
Es ist eigentlich nicht unser Junior Managers Program. Es ist Eures.
Willkommen im Bosch Trainee Blog

Allgemein

Meta

Kategorie / Traineeprogramm

Archiv

 

« Production rotation for R&D-TraineeStartseite | Freigaben, Freigaben und noch mehr Freigaben »

Mein augenblicklicher Traum - Central de Compras!

Nicole • 26.Februar, 2008 @ 10:57 • Abgelegt unter: Marketing / Vertrieb

Kennt ihr das auch? Wenn man sich längere Zeit mit einem Thema beschäftigt (beim Praktikum, in der Arbeit, beim Lernen in der Uni etc.) dann fängt man mit der Zeit an, auch Nachts davon zu träumen (zumindest geht es mir häufig so J). Und genau dieser Zustand ist bei meiner Auslandsstation in der Zwischenzeit eingetreten. Mein augenblicklicher Traum heißt also: Central de Compras (Einkaufzentrale). 

Die Aufgabe stand bereits vor Beginn meiner Auslandsstation fest und somit wusste ich von Anfang an, dass es eine spannende Zeit werden würde. Jedoch (muss ich eingestehen) haben sich meine Vorstellungen in den ersten Wochen vor Ort ein wenig geändert. Aufgrund der Tatsache, dass EMASERV erst wenige Bosch Car Services in Chile hat, hatte ich angenommen, dass ich die Komplexität nach ein paar Tagen überblicke. Aber wie immer – der Teufel steckt im Detail und dies erkennt man meist erst nach einer gewissen Einarbeitungszeit. ‚Meine Details’ lassen sich in 3 Punkten zusammenfassen:

  1. Die Sprache im Allgemeinen (inkl. der vielen Chilenismen – einen kleinen Eindruck findet ihr unter: http://www.contactchile.cl/de/chile-chilenismen.php)
  2. Die unendlichen Exceltabellen mit Ersatzteilen von Autos, mit denen ich vorher noch keinerlei Berührungspunkte hatte und meist nicht mal in meiner eigenen Sprache kenne – geschweige denn auf Spanisch ;)
  3. Die Tatsache, dass das System, welches alle Daten erfasst erst 9 Monate alt ist. Um ein Gesamtbild zu erzeugen, müssen also mehrere Quellen herangezogen werden (und diese sind – falls ich es vergessen habe zu erwähnen – auch auf Spanisch…) 

Ich muss zugeben – nach einem ersten Korrigieren der Vorstellungen und Zugestehen, dass vieles einen Lernprozess darstellt, der einfach seine Zeit braucht, geht es immer besser und zügiger voran.  

Da der zukünftige Zentraleinkauf hier ein größeres Einsparungspotential aufweist und das Alltagsleben in den Werkstätten durch das Optimieren und Standardisieren der Prozesse vereinfacht werden soll, ist das Interesse auf Managementebene an dem Projekt sehr groß – was die Aufgabe für mich natürlich noch interessanter macht.   

Das interessante an meinem Projekt, dem Aufbau eines Zentraleinkaufes, ist auf jeden Fall der Abwechslungsreichtum meiner Aufgaben. Neben den Aufgaben das System nach möglichst vielen Informationen zu durchforsten und Exceltabellen und Preise zu vergleichen, bin ich im regen Kontakt mit allen Produktmanagern (des Bereichs Automobil) von EMASA und auch vor Ort in den Werkstätten, um den Personen dort, vor allem den Einkäufern, über die Schultern zu schauen. Darüber hinaus brauche ich die Unterstützung der Mechaniker, denn sie haben ein enormes Produktwissen. 

Somit habe ich, neben kleinen Aufgaben, die hier und da anfallen, die ersten 6 Wochen damit verbracht genau festzuhalten, wie der Prozess in den einzelnen Werkstätten abläuft, um nachher das Positive von allen Seiten zu bündeln und meinen aktuellen Traum - ein ’Central de Compras’ - erfolgreich umsetzten zu können.

Permalink Kommentare

Kommentare