« Freigaben, Freigaben und noch mehr Freigaben Startseite | Back on Track »
Endlich angekommen in Ciudad de México
Janica 5.März, 2008 @ 09:02 Abgelegt unter: Personal
¡Buenos días estimados todos!
Hier ein erstes Lebenszeichen von mir aus Mexico City, von den Mexikanern nur kurz “D.F.” (sprich: D EFE) genannt.
Bisher ist der grosse Kulturschock ausgeblieben, aber vielleicht realisiere ich ihn auch einfach noch nicht ![]()
Vieles ist anders als in Deutschland.
Die wichtigsten Regeln:
- Ich sollte mich nicht einfach frei bewegen, sondern in mich “sicheren Gebieten” bewegen. Nach Einbruch der Daemmerung soll ich das Haus nicht mehr verlassen. Momentan wohne ich noch im Hotel und wir suchen nach einer Wohnung, aber ich freue mich jetzt schon auf die eigenen vier Waende.
- Autofahren: bisher ist mein Chef nicht davon ueberzeugt, dass ich das hier tun werde. Und momentan gebe ich ihm da auch Recht. Es grenzt wirklich an ein Wunder, dass auf keiner der Fahrten etwas passiert ist.
- Taxi: da ich nicht selber fahren soll, werde ich morgens und abends immer via Taxi chauffiert. Regel Nr. 1: immer ein Taxi “de sitio” bestellen. Die kosten ein wenig mehr, sind aber sicherer, weil ueber die Zentrale vorab angegeben wird von wo nach wo man faehrt. Dann bekomme ich das Kennzeichen, damit ich auf jeden Fall in das richtige Taxi einsteige …
- “nicht auffallen” lautet die Devise. Durch meine Groesse und das europaeische Aussehen, insbesondere die helle Haut, tue ich es sowie schon. Daher muss auffaelliger Schmuck (und wenn es nur Modeschmuck ist) zuhause bleiben.
Soviel zu den ersten Ueberlebenstipps aus dem Moloch D.F.
Bisher finde ich es hoechstspannend und freue mich riesig auf die kommenden sechs Monate!
Saludos y hasta luego,
eure Janica


30.März, 2008 @ 03:00
Hallo Janica,
das “Wunder”, dass beim Autofahren nichts passiert ist ganz leicht zu erklären: Es beharrt nicht einfach jeder auf sein Recht, wie es in D-Land der Fall ist, sonder man nimmt aufeinander Rücksicht und rechnet mit der “Dummheit” der Anderen. Notfalls wird halt gehupt, um dem Gegenüber klar zu machen, dass da jemand ist… Achte mal darauf, ist garnicht so schwer. Ich habe mich nach 2 Monaten Eingewöhnung selber ans Steuer gesetzt und es macht mordsmäßig Spaß!
Schöne Zeit da drüben,
Jochen
5.April, 2008 @ 02:12
Hallo Jochen,
du hast recht. Mittlerweile sehe ich das schon viel entspannter und ein kleiner Zwischensprint über die Strasse auf dem Weg zur Arbeit / nach hause hat auch noch keinem geschadet
Ich würde mich mittlerweile auch schon ins Auto setzen, aber da ich zur Arbeit laufen kann, verzichte ich gerne auf das Im-Stau-Stehen….
Nos vemos,
Janica