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Ein Neustart und ein Abschied
Janica 31.Oktober, 2008 @ 03:33 Abgelegt unter: Personal
Der Neustart zurück in Deutschland hat beruflich für mich in Schweinfurt begonnen, wo ich nun vorzeitig (3 Monate früher als geplant) meine Anschlussstelle an der Traineeprogramm angetreten habe. Daher ist dieser Start auch ein Abschied, weil ich das Traineeprogramm beende.
Und was kommt jetzt? Ich habe eine Stelle als Personalreferentin angetreten, die nicht nur eine logische Folge aus meinem Trainee-Schwerpunkt darstellt, sondern mir auch die Aspekte bietet, die ich mir vorgestellt hatte. Ich betreue zum einen Teile unserer Fertigung mit vielen direkten Mitarbeitern und zum anderen auch die Logistik und das Controlling mit indirekten Mitarbeitern. Eine spannende Mischung, weil die Aufgabenschwerpunkte sehr unterschiedlich gelagert sind.
Die ersten Wochen waren hoch spannend: neue (sehr nette
) Kollegen, interessante Aufgabenbereiche, neue Produkte, die ich bisher gar nicht kannte, der Standort … Mein Zwischenfazit: klasse!
Der Einstieg auf diese Stelle war in der Startphase anders als die Anfänge in den Abteilungen im Traineeprogramm. Ich spüre schon, dass ich nun länger dabei sein werde und nicht „nur“ drei oder sechs Monate. Für die Einarbeitung bekomme ich einfach mehr Zeit, ich habe einen Einarbeitungsplan für das erste halbe Jahr bekommen, in dem wir meine Alltagsaufgaben definiert haben. Außerdem auch die Seminare, die zunächst fachlich notwendig sind, um meinen Job gut machen zu können (bspw. Arbeitsrecht, Sozialrecht, Beobachterschulungen etc.). Zu den Aufgaben der Personalbetreuung werden mit der Zeit Sonderaufgaben und Projekte hinzukommen. Ehrlich gesagt, bin ich froh, dass das noch nicht alles auf einmal kommt!
Bevor ich mich verabschiede, noch ein kurzes Fazit. Bereits jetzt nach nur acht Wochen auf der Stelle erkenne ich, dass ich fachlich und persönlich sehr viel gelernt habe. Das war möglich durch die hohen und vielfältigen Anforderungen, die ich bewältigt habe. Anforderungen? Ja, die Bereitschaft für wechselnde Aufgaben und Umgebungen, hohe Mobilität und Flexibilität und dazu eine Menge Eigeninitiative, die mir Gestaltungsspielräume geboten hat. Ich habe ein Netzwerk aufgebaut, was ich tatsächlich nutzen kann und in diesem Zusammenhang viele interessante Persönlichkeiten und neue Freunde gewonnen.
Es war teilweise anstrengend, aber richtig gut und hat viel Spaß gemacht. Ich würde es sofort noch mal machen.
Das war es nun von meiner Seite. Ab November wird dann Julia weiterschreiben, die noch mitten in ihrem Programm als Personaltrainee steckt. Julia war übrigens mein „Patenkind“ bei ihrem Start als Trainee.
Viel Spaß weiterhin beim Lesen und Stöbern auf unseren Seiten.
Hasta luego,
eure Janica

