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Baden goes Schwaben oder mein Einstieg “beim Bosch”

Julia • 13.Januar, 2009 @ 05:46 • Abgelegt unter: Personal

Liebe Blogger,

mit einer kleinen Verspätung melde ich mich wieder. Ich bitte dies zu entschuldigen – mein Umzug nach Japan zur Auslandsstation hat mich doch sehr beschäftigt…

Wie versprochen werde ich hier nun zunächst etwas über meinen Einstieg beim Bosch (und ja, es geht mir noch nicht so leicht von der Hand, das “beim” :-)) schreiben.

Die Entscheidung, mich beim Bosch zu bewerben, fiel im Mai 2007. Ich wollte mich lieber schon vor dem Beginn der Diplomarbeit auf dem Arbeitsmarkt umsehen. Für mich war nach zwei Praktika im Personalbereich und den Spezialisierungen im Hauptstudium (Personal, Arbeitsrecht, Organisationsmanagement) klar, dass Personal mein künftiges Arbeitgebiet sein sollte. Ich fand und finde es spannend, sich in einen Unternehmen in Mitten des Spannungsfeldes von Mitarbeitern, Führungskräften und dem Management zu bewegen, auch wenn mir bewusst war (und ist), dass dies nicht immer einfach sein würde. Gerade in schlechteren Zeiten ist Personalarbeit keine leichte Aufgabe, manchmal ist man der Überbringer schlechter Nachrichten, die direkt den Einzelnen betreffen. Aber schlechte Zeiten sind immer auch eine Chance auf Verbesserung, zum Beispiel auf präzise Personalentwicklung, Prozessverbesserungen, Innovationsmagement oder Change Management… Ein Unternehmen zu finden, dass eine solche Vorstellung von Personalarbeit hat und diese als strategische Funktion wahrnimmt und vorantreibt, das war mir wichtig. Auch habe ich mir einen Arbeitgeber gewünscht, der eine Kultur lebt, die sowohl auf monetäre Größen achtet (ohne dies kann meiner Meinung nach kein Unternehmen überleben und das ist schließlich das Ziel) als auch mit fairen und transparenten Mitteln arbeitet, bei dem Werte eine Rolle spielen (denn dies gehört für mich genauso zur langfristigen Sicherung des Unternehmenserfolges dazu). Nun ja, nur sehr wenige Industrieunternehmen bieten ein Traineeprogramm im Bereich Personal. Und nach einigen Gesprächen mit Trainees bei Bosch (kann ich nur empfehlen, über persönliche Kontakte bekommt man immer die besten und ehrlichsten Informationen), die mir berichteten von verantwortungsvollen Aufgaben und einer sehr guten Perspektive, da habe ich mich schließlich beworben.

Der Bewerbungsweg war ganz klassisch: Papierbewerbung (ja, die ist bei Bosch tatsächlich noch akzeptiert, vielleicht auch ein Beispiel für das Festhalten an gewissen Traditionen und Formen…) und dann Einladung zum Bewerbertag, dem sog. applicants@bosch. Neben einigen Übungen (ich bitte um Verständnis, wenn ich keine weiteren Angaben machen kann) informiert Bosch hier über die Karrierechancen und ganz konkret über das Traineeprogramm – inklusive zwei Trainees, die für Fragen zur Verfügung stehen. Hiernach wurde ich zum Bewerbungsgespräch auf die Schillerhöhe eingeladen. Und mit jedem Schritt im Bewerbungsprozess war ich mir sicherer, dass ich zu Bosch wollte… Nach einem zweiten Gespräch an einem Standort, gleichzeitig der Standort meiner ersten Station, bekam ich ein Angebot – welches ich ohne zu zögern angenommen und bis heute nicht bereut habe. Dies soll kein Werbeblog für Bosch werden, keine Sorge, ich habe mich einfach sehr gut gefühlt bei meiner Entscheidung und gleichzeitig sagte mein Kopf mir: das passt!

Im November 2007 machte ich mich dann nach Stuttgart, ins „Ländle“, auf. Und nach einer etwas turbulenten Wohnungssuche begann ich am 1.12.2007 mein Traineeprogramm in der Personalabteilung Schwierberdingen, einem der größten Entwicklungsstandorte von Bosch.

Mehr hierzu und zu meinen anderen Stationen dann beim nächsten Mal,

macht’s gut,

Julia

PS: Und allen natürlich noch ein guten neues Jahr!

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