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Von der Forschung zur Strategie
Monika 15.Februar, 2010 @ 04:03 Abgelegt unter: Forschung und Entwicklung
Hallo Blog-Leser,
Nach so langer Zeit ohne zu schreiben, gibt es zweifellos einiges zu berichten. Mittlerweile bin ich schon in meiner vierten Station, die mich nach Tokyo geführt hat. Aber bevor ich darüber berichte, sollte ich erst noch meine restliche Zeit in Stuttgart beschreiben.
Meine Station in der Forschung habe ich erfolgreich abgeschlossen und mit meinem Kollegen das geplante Interaktionskonzept fertig gestellt. Außerdem habe ich in der Zeit an verschiedenen Tests, Workshops und weiteren Themen als Teilnehmer oder Unterstützung teilgenommen. So habe ich einen sehr guten Einblick in die verschiedenen Aktivitäten der Gruppe und die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen bekommen.
Am Ende der Station habe ich am Führungsworkshop für Trainees teilgenommen, der für jeden Trainee offen ist. Während dem Workshop gibt es verschiedene Präsentationen und Gruppenarbeiten, in denen man seine bisherigen Fuehrungserlebnisse (im Privaten und Beruflichen) analysieren kann. Eine gute Veranstaltung, um sich selber bewusst zu machen, was für gute Führung wichtig ist. Nebenbei findet der Workshop in einem alten Schloss statt und die gemeinsame Abendgestaltung mit den anderen Trainees ist ein hervorragende Gelegenheit sein Netzwerk zu stärken ;-)Direkt nach dem Workshop fing dann meine nächste Station bei der Corporate Strategy an. Wie der Name schon sagt ist die Abteilung für die Konzernstrategie zuständig, d.h. sie beraten die Geschaeftsfuehrung in strategischen Fragen. Dies beinhaltet Empfehlungen zu neuen Geschäftsfeldern, in denen Bosch taetig sein sollte. Aber auch das „alte“ Geschäft wird strategisch analysiert und neue Strategien entwickelt. Meine Aufgabe in dieser Zeit war die Mitarbeit an einer Geschaeftsfeldanalyse, mit einer Analyse des Marktes und der Kompetenzen bei Bosch. Für mich, als Informatikern mit weiterem Wissen im Kommunikationsbereich, war es eine neue Herausforderung, mich mit wirtschaftlichen Themen auseinander zu setzen. Und die Value Chain verstanden zu haben, ist nur ein kleines Detail, dass ich gelernt habe. Außerdem war es sehr gut zu sehen, wie auf so hoher Ebene an der Strategie gearbeitet wird. Ein Highlight während der Station war definitiv die Präsentation vor einem Teil der Geschäftsführung, an der ich teilnehmen durfte.
Anfang Dezember habe ich dann meine Sachen zusammen gepackt und bin nach Tokyo geflogen. Mein Aufgabengebiet und meine ersten Impressionen hier werde ich euch dann im nächsten Eintrag, der nicht so lange auf sich warten lässt, beschreiben.
Bis dann
Monika

