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Im Land der aufgehenden Sonne

Monika • 18.Juni, 2010 @ 10:33 • Abgelegt unter: Forschung und Entwicklung, Allgemein

Hallo,

es wird Zeit, dass ich berichte, wie meine Zeit in Japan war. Anfang Dezember ging es los und ich bin nach Tokyo geflogen. Schon am Flughafen konnte ich einige Unterschiede der japnanischen Kultur zur deutschen feststellen. Ich musste mit dem Bus in die Stadt fahren. Mit dem Ticket dafür bin ich zur Haltestelle gegangen. Dort waren tatsächlich Linien eingezeichnet, wo ich für welchen Bus anstehen muss: eine Reihe für den nächsten abfahrenden Bus und eine weitere Reihe für den übernächsten. Alle anderen mussten irgendwo dahinter warten. Sobald ich in der Reihe für den nächsten Bus stand, kam ein Mitarbeiter, schaute sich an, wo ich hin will, machte einen Zettel an meinen Koffer und trug in zum “Ladebereich”. Als der Bus einfuhr, verkündete ein Mitarbeiter die Busnummer, das Ziel und vielleicht noch weitere Dinge. Aber ehrlich gesagt, habe ich nicht wirklich verstanden, was er gesagt hat. Alle Wartenden sind eingestiegen, während unser Gepäck verladen wurde. Kurz vor der Abfahrt kam einer der Mitarbeiter in den Bus, erzählte wieder etwas und verneigte sich tief. Auch die restlichen Mitarbeiter, die draußen standen verneigten sich tief, als der Bus losfuhr. Dieser Respekt und Hilfsbereitschaft sind im Servicebereich in Japan durchaus üblich und begnen einem immer wieder.  Aber auch die Hilfsbereitschaft von fremden Personen auf der Straße ist groß - vorausgesetzt sie überwinden die Barriere, Englisch sprechen zu müssen. In der U-Bahn ist das Gefühl dann schon wieder anders. Da gibt es auch ausreichend Geschiebe und Gedrücke, aber anders passen die vielen Menschen nicht in die Bahnen.

So steckt das ganze Land, die ganz Kultur voller Gegensätze. Ein berühmtes Beispiel dafür sind die modernen Technologien, die in Japan entwickelt werden und auch überall im Alltag zu finden sind. Den vielen Bildschirmen, Handys, Spielekonsolen etc. kann man im täglichen Leben gar nicht aus dem Weg gehen. Gleichzeitig trifft man immer wieder auf die alte Tradition oder durch Tradition geprägte Verhaltensweisen. Überall sind Tempel und Schreine zu finden, Frauen und Männer in Kimonos sind keine Seltenheit und kleine traditionelle Gepflogenheiten, wie Horoskope, die Frage nach der Blutgruppe und bestimmte Rituale an Feiertagen gehören zum Alltag.

All diese Beobachtungen sind ein Grund, warum mir das Leben in Japan so sehr gefallen hat. Jeden Tag gab es neue Entdeckungen. Seien es nur die beiden kleinen Mädchen, die  in der U-Bahn stehend, an die Nebenfrau angelehnt schlafen. So wurde selbst der Weg zur Arbeit und nach Hause nie langweilig. - Mein Arbeitsweg war mit ca. 20 Minuten (davon 6 Minuten U-Bahn) übrigens sehr kurz. Viele meiner Kollegen fuhren ca. eine Stunde mit dem Zug, was in Tokyo die durchschnittliche Zeit für den Arbeitsweg ist. - Vielleicht ist das auch der Grund, warum mir das tägliche Gewusel von Leuten so gefallen hat, während viele, auch Japaner, sagen, dass es sie nervt. Ein bisschen Stille und Einsamkeit zu finden, ist tatsächlich etwas schwieriger. Aber wenn man sich aufmacht und in die Natur fährt, wird man mit schönen, abwechslungsreichen Landschaften und Aussichten belohnt.

Ein weiteres Highlight in Japan und für Japaner besonders wichtig ist das Essen. Und die japanische Küche hat wesentlich mehr zu bieten als nur Sushi. Sehr überrascht waren die Japaner immer dann, wenn ich gesagt habe, dass ich Sushi liebe. Sie können sich einfach nicht vorstellen, dass Westler gerne rohen Fisch essen. Allerdings gibt es auch Sushi-Beläge, die in Deutschland nicht so üblich sind, wie kleine rohe Tintenfische, Austern, Seeigel, rohe Garnelen. Ansonsten wird alles gegessen, was aus dem Meer kommt: Muscheln, Schnecken, Alge, Krebse, Fische… Neben Sushi gibt es zum Beispiel noch Tempura: Gemüse, Meeresfrüchte oder Fleisch im Teig frittiert; Schabu Schabu: eine Art Fondue; verschiedene Varianten gegrilltes Fleisch: an Spießen oder auf Grills am Tisch; Ramen: eine Suppe mit spaghettiähnlichen Nudeln, die es an jeder Ecke in kleinen Restaurants oder Garküchen gibt; und noch vieles, vieles mehr, was ich hier gar nicht alles aufzählen kann. Am schönsten fand ich, dass beim Essen in Restaurants nicht jeder seine eigene Portion bestellt hat, sondern viele kleine Portionen, die geteilt wurden. So konnte ich viele verschiedene Dinge probieren und falls ich etwas nicht mochte, musste ich es nicht aufessen ;-)

Wie ihr seht, hat mir das Leben in Japan sehr gut gefallen. Wie es mir bei der Arbeit erging und was meine Aufgaben und Erfahrungen dort waren, werde ich im nächsten Blogeintrag schreiben.

Tschüss

Monika

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Networking, Mentoring, Seminare und Workshops….

Christiane • 8.Juni, 2009 @ 05:14 • Abgelegt unter: Marketing / Vertrieb, Allgemein

….all dies sind Dinge, die inzwischen fester Bestandteil meines Traineealltages sind. Schon die ersten Tage bei Bosch waren gefüllt mit Vorstellungsrunden, Einführungsseminaren und Einarbeitungsterminen. Dazu gehörte auch das erste Treffen mit meinem Mentor. Fixer Baustein des Bosch Traineeprogramm ist die Zuordnung eines Mentors, der einem während des ganzen Traineeprogramms begleitet und bereits in den Auswahlprozess involviert ist. Mentoren gehören in vielen Fällen dem Bereichsvorstand an oder haben vergleichbare Positionen im Unternehmen inne. Beim ersten Mentorenreffen werden grobe Züge des Stationenplans besprochen und Ziel des individuellen Traineeprogramms definiert. Diese werden dann im Laufe des Programms an die jeweilige aktuelle Situation und die Interessen des Trainees angepasst. Wann, wo und wie oft man seinen Mentor trifft hängt von einem selbst ab.  Ich treffe mich mit meinem Mentor vor bzw. nach jeder Station. Besprochen werden dabei immer die Inhalte und Aufgaben der vergangen Station sowie die der folgenden Station. Natürlich dienen Mentorentreffen nicht nur der Planung und Gestaltung des Traineeprogramms, sondern Mentoren stehen auch für alle anderen Fragen und Diskussion zur Verfügung. Somit ist der Mentor auch immer ein guter Ansprechpartner zum Thema Karriereplanung, Führung und andere Managementthemen. Oft entstehen interessante Disksussion wodurch man die Möglichkeit hat schnell den Kontakt zum Management zuknüpfen und somit interessanten Einblicke in den Alltag einer Führungskraft aber auch der Unternehmensstrategie zu bekommen. Neben Mentor und neuen Kollegen lernt man von Anfang an sehr schnell die Traineegemeinde kennen. In meinen ersten Tagen wurde ich zum Trainee -Neueinsteigertreffen in die Zentrale eingeladen. Dieser Tag dient dazu die Trainees zu informieren und integrieren. Dabei werden noch mal genau die Inhalte, Möglichkeiten und Ziele des Programms dargestellt. Höhepunkt der ganzen Veranstaltung ist die Diskussion mit einem Mitglied der Geschäftsführung. Man hat als Trainee sehr früh die Möglichkeit die Geschäftsführung hautnah zu erleben und kennenzulernen.Das Neueinsteigertreffen ist nur der Startschuss für weitere Veranstaltungen, Seminare und Workshops. Es folgen neben obligatorischen Seminaren wie z.B Führungsworkshop, Unternehmensplanspiele, Traineetreffen und ToST (Trainees organisieren Seminare für Trainees).Neben „offizieller“ Veranstaltungen habe ich bisher an allen Standorten ein aktives Traineenetzwerke gefunden, die von gemeinsamen Mittagessen bis zu Wochenendgestaltung reichen. Die Plattform für Networking ist in jedem Falle gegeben und bietet eine tolle Möglichkeit um sich gegenseitig auszutauschen.Dies ist war ein kleiner Auszug meines Traineealltags und was eine Trainee bei Bosch alles erwartet. Das nächste mal dann mehr zu meinen konkreten Aufgaben und Projekten in den einzelnen Abteilungen.

Christiane

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Viele spannende Themen in der Forschung

Monika • 11.Mai, 2009 @ 01:29 • Abgelegt unter: Forschung und Entwicklung

Hallo,

da ich jetzt schon über zwei Monate in meiner zweiten Station bin, wird es Zeit euch mal etwas darüber zu schreiben. Seit Anfang März bin ich in der Forschung im Bereich Human-Machine Interaction - ein Thema, das mich schon in meiner Studienzeit begeistert hat. Der Start war recht turbulent aber sehr gut. Zum Einstieg habe ich direkt in einem zweitägigen Workshop, bei dem wir ein Interaktionskonzept für eine Anwendung im Bosch-Intranet entwickelt haben, mitgearbeitet. Am dritten Tag habe ich dann auch die restlichen Kollegen aus meiner neuen Gruppe kennen gelernt, die nicht an dem Workshop teilgenommen haben. Außerdem durfte ich als Testperson an einer Versuchsfahrt teilnehmen. Im weiteren Verlauf meiner Zeit habe ich noch zwei weitere Fahrten mit Versuchsfahrzeugen gemacht und so einen Teileinblick in die Arbeit der Gruppe bekommen. Nebenbei macht das Fahren mit Versuchsfahrzeugen, in denen neuartige Technologien verbaut sind, auch noch viel Spaß ;-) Am interessantesten war die Testfahrt in Boxberg - das Haupt-Prüfgelände von Bosch. Dort sind die verschiedensten Strecken zum Testen und Prüfen unterschiedlichster Situationen und Gegebenheiten, z. B. Steigungen, Straßenbeläge, Nässe oder Fahrdynamiken. Neben Bosch testen dort auch andere Unternehmen und es gibt viel Interessantes zu sehen - einen Renntruck beim Training beispielsweise.

Dies sind aber nur Unterstützungen am Rande. Ich habe hauptsächlich zwei Themen, an denen ich arbeite. Ich arbeite weiterhin in dem Projekt, in dem ich auch vorher schon eingebunden war - nur eben in meiner neuen Abteilung und damit mit einem leicht veränderten Fokus. Es ist sehr spannend das gleiche Projekt aus verschiedenen Perspektiven zu erleben. Die Entwicklung hat beispielsweise ein viel größeres Produktinteresse als die Forschung, die ja eher langfristig ausgerichtet ist. Dabei hilft mir die erste Station sowohl organisatorische als auch fachliche Aspekte besser nachzuvollziehen. Selbst bei den wöchentlichen Telefonkonferenzen profitiere ich vom vorherigen Aufenthalt in Hildesheim: Unter anderem fällt es mir viel leichter die Stimmen den jeweiligen Kollegen zuzuordnen ;-)

Um noch andere Themen bei Bosch kennen zu lernen, habe ich noch ein weiteres Thema zur Bearbeitung: Mensch-Roboter-Interaktion. In dem Bereich habe ich zwar bisher keine Erfahrung, aber es ist unheimlich interessant und vielschichtig. Viel mehr kann ich dazu noch nicht sagen, vielleicht im nächsten Eintrag.

Was gibt es sonst noch zu erzählen? Ich habe an einer Recruiting-Veranstaltung teilgenommen und interessierten Studentinnen Bosch und das Traineeprogramm näher gebracht. Die vielen Fragen, die gestellt wurden, waren sehr motivierend. Gleichzeitig haben sie mich dazu gebracht, mich selbst und meine Entscheidung zu reflektieren: Warum ich mich für das Traineeprogramm bei Bosch entschieden habe? Welche Erwartungen ich hatte? Ob sich diese Erwartungen erfüllt haben? Und ob ich mich richtig entschieden habe? Die Antwort ist ganz kurz: Ja, ich bin hier richtig. Das soll sich jetzt nicht so anhören, als ob hier alles eitel Sonnenschein wäre. Es gibt immer wieder Dinge, die anders laufen als gedacht oder Kleinigkeiten über die ich mich ärger. Aber das große Ganze passt für mich und die meisten Erwartungen wurden erfüllt.

Was es sonst noch Neues gibt zum Thema Stationsplanung, Mentorengespräch und ähnliches, schreibe ich dann beim nächsten Mal.

Bis zum nächsten Mal

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Erste Erfahrungen aus Brasilien

Stefano • 13.November, 2008 @ 04:36 • Abgelegt unter: Technischer Vertrieb

Hallo Liebe Leser, 

Nach mittlerweile fast 4 Wochen in meiner neuen Heimat Brasilien wird es nun endlich mal Zeit hier wieder ein paar Zeilen zu hinterlassen. Seit dem 15. Oktober arbeite ich jetzt bei Bosch im Campinas im Geschaeftsbereich AA (Automotiv Aftermarket), genauer gesagt im Vertrieb fuer Industriekunden. 

Nach den verschiedene Staionen im Automobilbereich ist es sehr interessant nun auch mal Kunden aus der „Industrie“ zu erleben. Waehrend man im Vertrieb fuer einen Automobilhersteller nur wenige Kunden (1 oder 2) mit wenigen Produkten betreut, werden hier im I-Business (Industrial Business) viele verschiedene Kunden mit dem gesamten Produktportfolio versorgt. 

In den ersten beiden Wochen hier in Campinas war mein Kalender vollgestopft mit Terminen. In erster Linie Meetings mit den Kollegen aus den verschiedenen Abteilungen, aber auch mit Besuchen bei den verschiedenen Kunden die unsere Produkte aus dem Automobilbereich in unterschiedlichster Art und Weise verwenden. Dazu gehoeren so interessante Anwendungen wie Elektromotoren aus dem Automobilbereich die z.B. als Antrieb fuer Zahnarztstuhele eingestez werden. 

Neben der Arbeit kommt die Freizeit natuerlich auch nicht zu kurz. In der Zeit die ich hier bin moechete ich so viel wie moeglich Reisen und das Land kennen lernen. Da trifft es sich gut, dass Stefan, ein weiterer Trainee aus Deutschland ebenfalls hier ist. An meinem ersten Wochende hier sind wir mit einigen anderen Kollegen nach Guarujá ans Meer gefahren. Und diesen Samstag werden wir São Paolo erkunden. 

Soviel an dieser Stelle, weitere Erfahrungen folgen.

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Serienänderungen, Angebote, Planung & “Ein Verkäufer will in den Einkauf”

Stefano • 21.April, 2008 @ 03:21 • Abgelegt unter: Technischer Vertrieb

Hallo liebe Leserinnen und Leser, 

mit Erschrecken musste ich gerade feststellen, dass knapp anderthalb Monaten seid meinem letzten Beitrag vergangen sind. In dieser Zeit ist unheimlich viel passiert, sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich. Als erstes vielleicht einen kurzen Abstecher in mein Privatleben, Ende März bin ich endlich nach Stuttgart gezogen, damit hat sich mein Arbeitsweg von ca. 1,5 Stunden auf knapp 10 Minuten reduziert. Der Umzug, die Renovierung und alle damit verbundenen Behördengänge und Ummeldung sind auch der Grund, warum ich kaum noch ans bloggen gedacht habe. 

Auch auf der Arbeit ist eine Mengen passiert. In erster Linie habe ich in den letzten anderthalb Monaten verschiedene Serienänderungen für FIAT koordiniert. Zudem musste ich gemeinsam mit meinen Kollegen ein neues Angebot für ein Nachfolgeprojekt erstellen. Anfang Mitte April haben wir dann auch noch die Planung für die nächsten Jahre abgeschlossen. Bei einer solchen Planung, werden alle alten und neuen Produkte und Projekte durchgesehen, auf diesem Weg können Änderung in bestehenden Projekten erfasst und Kapazitäten für potentielle neue Projekte bereitgestellt werden. Eine sehr zeitaufwendige aber durchaus notwendige und sinnvolle Prozedur. 

Da meine Zeit hier bei Automotive Electronics sich langsam dem ende zuneigt, habe ich mich nebenher noch mit der Such eine Nachfolgestation beschäftigt. Wen alles so klappt wie es geplant ist, werde ich ab Anfang Juni im Zentraleinkauf für elektronische Komponenten und Bauteile arbeiten. Es war/ist ein großer Wunsch von mir, neben der Verkaufsseite auch mal den Einkauf zu erleben. Im Anschluss an diese „Einkaufsstation“ ist mein Auslandsaufenthalt geplant, daher laufen auch hier bereits die ersten Gespräche. Davon aber mehr in meinem nächsten Beitrag.

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Einarbeitung am neuen Standort

Stefano • 18.Januar, 2008 @ 03:23 • Abgelegt unter: Technischer Vertrieb

So, nachdem jetzt (fast) alle mit dem Stationswechsel verbundenen Formalitäten erledigt sind, möchte ich Euch nicht länger auf meinen Bericht warten lassen. 

Die ersten zwei Wochen hier in Leonberg sind ziemlich schnell vergangen. Die meiste Zeit habe ich damit verbracht mich in die neuen Themen einzulesen und die unterschiedlichen Einarbeitungs- und Trainingsvorträge zu besuchen. Vor allem diese Trainingsmaßnahmen haben mir sehr geholfen einen Überblick und vor allem Einblick in die Technik der Produkte zu erhalten, die ich in den nächsten fünf Monaten betreuen werde. Zudem ist es natürlich auch unheimlich spannend Produkte wie ACC (Adaptive Cruise Control) einmal live zu erleben. 

Neben dem bereits beschriebenen “Tagesgeschäft” beschäftigte ich mich zurzeit noch mit der Organisation des nächsten TV Integration Weekend. Gemeinsam mit einem Trainee-Kollegen der derzeit in der Entwicklung arbeitet, sind wir auf der Suche nach einem Reiseziel das sowohl aus automobiltechnischer als auch kultureller/freizeittechnischer Sicht Anreize bietet. Im Idealfall sollte man dieses Ziel auch noch günstig und schnell erreichen können. Momentan befinden wir uns noch in der Findungsphase, konstruktive Vorschläge sind also jederzeit willkommen! 

Wie Ihr seht, Langeweile oder Eintönigkeit kommen im Trainee-Leben nicht auf! In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende!

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ALLES NEU IM NEUEN JAHR!

Stefano • 9.Januar, 2008 @ 12:44 • Abgelegt unter: Technischer Vertrieb

Hallo zusammen, Euch allen ein Frohes und erfolgreiches Jahr 2008. Getreu der Überschrift habe ich im neuen Jahr meine Stationswechsel vollzogen. Seit Montag ist mein Winterurlaub wieder vorbei und ich habe meinen neuen Arbeitsplatz bei AE-DA (Automotive Electronics – Driver Assistance) am Standort Leonberg in Beschlag genommen. Der Produktbereich entwickelt Fahrerassistenzsysteme. Fahrerassistenzsysteme unterstützen und entlasten den Fahrer bei bestimmten Fahrmanövern und erhöhen damit den Komfort und vor allem die Sicherheit. Solche Systeme sind zum Beispiel der Parkpiloten (PP) oder Einparkhilfen sowie Adaptive Cruise Control (ACC). Wie bereits in einem meiner vorherigen Beiträge berichtet, werde ich mich in dieser Station in erster Linie im Verkauf für den Kunden Fiat arbeiten. Besonders spannend ist, dass AE-DA kurz vor Ende des Jahres den Zuschlag für ein neues Projekt mit FIAT erhalten hat. Durch diesen glücklichen Umstand habe ich die Gelegenheit neben der Serienbetreuung auch an den ersten Phasen eines Neuprojekts mitzuwirken. Im Augenblick kämpfe ich noch ein wenig mit den unangenehmen und zeitraubenden Begleitumständen des Wechsels. Es ist schon erstaunlich was neben Umstellung des IT-Accounts und der Einrichtung des neuen Arbeitsplatzes noch alles beachtet und organisiert werden muss! Soviel fürs Erste, über meine weiteren Erfahrungen werde ich Euch natürlich auf dem Laufenden halten!

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Mitarbeitergespräch und Stationssuche

Stefano • 20.November, 2007 @ 05:19 • Abgelegt unter: Technischer Vertrieb

Nachdem meine Zeit bei C/AS langsam zu Ende geht, hatte ich vor kurzem das erste MAG (Mitarbeitergespräch) mit meinem Vorgesetzten. In den Genuss eines solchen Gesprächs kommen grundsätzlich alle Mitarbeiter, die Besonderheit als Trainee ist, dass ein solches MAG zum Ende jeder Station durchgeführt wird. 

In diesem Gespräch werden verschiedene Punkte zwischen dem Vorgesetzten und dem Trainee besprochen. In erster Linie bewertet der Vorgesetzte den Grad der Zielerreichung der Aufgaben und Ziele die man zu Beginn der Station vereinbart hat. Neben den ergänzenden Hinweisen, die sowohl durch den Trainee als auch den Vorgesetzten eingebracht werden können, werden auch die zur persönlichen Entwicklung durchgeführten Maßnahmen festgehalten. Zu diesen Maßnahmen zählen z.B. Seminare oder Workshops sowie besondere Veranstaltungen an denen teilgenommen wurde. 

Auch wenn dieses Thema einen vergleichsweise “formalen” oder “steifen” Eindruck erweckt gibt es mir eine gute Möglichkeit, neben den alltäglichen Gesprächen mit Kollegen, ein umfassendes Bild über die Wertigkeit der von mir bearbeiteten Themen zu erhalten. Zudem erhalte ich Hinweise und Anhaltspunkte mit denen ich meine eigene Arbeit zukünftig verbessern kann. 

Wie bereits einführend erwähnt, neigt sich meine Zeit in der 1. Station dem Ende zu. Bereits vor längerer Zeit habe ich daher, in Absprache mit meinem Vorgesetzten begonnen, nach neuen Einsatzmöglichkeiten Ausschau zu halten. Einige Vorschläge über zukünftige Einsatzorte kamen dabei von Ihm, andere entstanden durch Gespräche mit anderen/ehemaligen Trainees. 

Nachdem ich mehrere Gespräche geführt hatte, ist letztendlich die Entscheidung gereift, meine Verkaufsstation bei AE (Automotive Electronics) zu absolvieren. Vor allem das interessante Produktportfolio (Park Pilot, ACC, Nightvision, usw.) haben mich gereizt, so dass die Entscheidung nicht schwergefallen ist. Auch die Option bei der Betreuung der FIAT Gruppe mitzuarbeiten war ein ausschlaggebender Faktor, da ich aufgrund meiner italienischen Wurzeln ganz besonderes Potential für spannende und herausfordernde Aufgaben sehe. 

Soviel für heute! Winterliche Grüße 

Stefano

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TPTV Integration Weekend

Stefano • 29.Oktober, 2007 @ 05:56 • Abgelegt unter: Technischer Vertrieb

Nachdem ich bereits ein wenig aus meinem Arbeitsalltag und meinem Weg zu BOSCH informiert habe, möchte ich diesmal von TPTV (Traineeprogramm Technischer Vertrieb) Integration Weekend berichten. 

Das Integration Weekend ist eine Veranstaltung der Trainees im Technischen Vertrieb und findet einmal jährlich statt. Bei dieser Veranstaltung treffen sich aktuelle und ehemalige Trainees um gemeinsam ein Wochenende zu verbringen. Bei der diesjährigen Veranstaltung wurde das Audi Museum in Ingolstadt sowie die Audi A3 Produktion besucht. Im Anschluss daran wahren wir in Österreich Wildwasser-Raften und haben die Stadt Salzburg besucht. Vor allem für Neueinsteiger wie mich ist diese Veranstaltung sehr hilfreich um Trainee-Kollegen und Ehemalige zu treffen und auf diesem Wege Kontakte zu knüpfen. Organisiert werden diese Wochenenden von aktuellen Trainees. 

Das diesjährige Integration Weekend begann für mich am Freitagmorgen um kurz vor sieben am Stuttgarter Hauptbahnhof. Dort habe ich mich mit zwei anderen Trainees getroffen und wir sind gemeinsam mit dem Auto nach Ingolstadt gefahren. Nachdem wir uns dort mit den anderen Teilnehmern getroffen hatten, haben wir das Audi Museum besichtigt. Es war wirklich beeindruckend, vor allem die Modelle aus den Anfängen als die Marken NSU und Horch noch eigenständig existierten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen haben wir dann die A3 Produktion besichtigt und an einem Vortrag zum Thema CO2 Reduktion teilgenommen. Anschließend haben wir uns wieder gemeinsam auf den Weg nach Haimingen in Österreich begeben. 

In Haimingen angekommen haben wir dann gemeinsam den Abend verbracht. Ein Super Gelegenheit um beim Abendessen und danach, viele interessante Gespräche zu führen und Kontakte zu anderen Trainees zu knüpfen. Am nächsten Morgen sind wir dann, nach einer viel zu kurzen Nacht, ins Abenteuer gestartet. Unter der Betreuung von erfahrenen Guides haben wir uns ins Wildwasser-Abenteuer gestürzt. In Booten mit jeweils 6 bis 9 Personen haben wir die tosenden Stromschnellen der Imster Schlucht bezwungen. Ende September eine verdammt “kühle” aber auch spaßige Angelegenheit. Vollzählig und ohne Verluste sind wir nach dem Mittagessen dann gemeinsam nach Salzburg gefahren, haben den Abend gemeinsam verbracht und am Sonntag die Heimreise angetreten. 

Insgesamt war es ein anstrengendes, ereignisreiches und interessantes Wochenende an dem ich viele neue und nette Menschen kennengelernt habe. Auf diesem Wege auch noch mal vielen Dank an die Organisatoren für die einwandfreie Arbeit. Wie Ihr seht besteht das Trainee-Leben nicht nur aus Arbeit sondern auch aus solchen Veranstaltungen die den Alltag zusätzlich “bereichern”.

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Privates aus Portugal

Aemen • 23.Oktober, 2007 @ 01:18 • Abgelegt unter: Einkauf

Olá,nachdem ich etwas über meine Arbeit in Portugal geschrieben habe, möchte ich euch aus dem privaten Bereich schreiben.

Schon bevor ich in Portugal gekommen bin, empfahl mir ein Mitarbeiter aus dem portugiesischen Konsulat mit einem älteren Auto in Portugal zu fahren oder ein Auto für die Zeit hier zu mieten. Ich habe mich für ein älteres Auto entschieden, was ich in Deutschland gekauft habe und damit von Stuttgart aus nach Portugal gefahren bin.

In Portugal angekommen, wusste ich auch gleich was der Konsualtsmitarbeiter meinte. Die Portugiesen fahren schnell und nur knapp an einem vorbei. Vorfahrtsregelungen gelten hier kaum. Hier gilt das Recht des Schnelleren. Wer also mutig genug ist und versucht als Erster loszufahren, wird meist auch dafür belohnt in dem die anderen Fahrer warten.

Bis jetzt hatte ich noch keinen Unfall. Ich habe nur 3-mal meinen Außenspiegel abgefahren, woran ich aber nicht ganz unschuldig bin… Ich habe mich eben angepasst :) Zum Glück kann man den wieder anstecken.

Das zweite was einem in Portugal auffällt, sind die Preise. Obwohl der Grundlohn hier niedriger als in Deutschland ist, zahlen die Portugiesen mindestens genausoviel für Lebensmittel, etc. Faustregel ist, dass alles was Grundbedarf ist (z.B. Milch, Brot, Butter) relativ günstig ist. Sobald es etwas mehr Luxus sein darf (z.B. Schokolade, Markenartikel) wird es gleich teurer als in Deutschland. Auf die Mischung kommt es also an.

Beim Einkaufen ist mir noch aufgefallen, dass die Portugiesen sehr geduldig sind. Anstehen ist normal, lange anstehen auch. 10 Minuten an der Kasse anzustehen ist nicht ungewöhnlich.

Das sind die kleinen Unterschiede der Kultur, die einem sofort auffallen. Aber genau diese machen den Aufenthalt hier so spannend und empfehlenswert.

Ich möchte sie nicht missen.

Viele Grüße,

Aemen

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