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Kategorie / Traineeprogramm

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Endspurt in Mexico City

Janica • 18.August, 2008 @ 10:25 • Abgelegt unter: Personal

¡Hola!
“6 Monate Mexiko”, klangen nach einem langen Zeitraum, der nun doch schon wieder vorbei gezogen ist. Für mich läuft der Countdown: Noch 10 Tage bis zum Rückflug und ein Berg von unabgeschlossenen Aufgaben. Die letzten Wochen waren spannend, aufregend und mit einigen Herausforderungen gespickt, weil unser Chef länger nicht vor Ort war und wir als Gruppe ohne Führungskraft die anstehenden Aufgaben meistern sollten: eine tolle Erfahrung in diesem deutsch-mexikanischen Team!
Nun gilt es für mich noch möglichst viel abzuschliessen und eine saubere Übergabe an meinen Kollegen vorzubereiten, damit meine Projekte aus dem Einführungs- in den Programmstatus übergehen können.

Für mich ist momentan ein merkwürdiger Zeitraum, da ich mich nicht nur von Mexiko verabschiede, sondern auch aus dem Traineeprogramm. Zum 1. September (nach 21 Monaten im Programm) gehe ich auf meine Anschlussposition als Personalreferentin in einem Werk über. Ich habe die Zeit sehr genossen, eine sehr steile Lernkurve erfahren und möchte keine Sekunde missen: kein Seminar, kein Traineetreffen, keine Aufgabe, … Ich weiss, dass ich für mich den richtigen Berufseinstieg gewählt habe.
Ein letzter Gruss und saludos aus México,
eure Janica

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Die letzten Wochen Revue passiert

Aemen • 21.April, 2008 @ 10:11 • Abgelegt unter: Einkauf

Soo, was ist denn in den letzten Wochen, abgesehen von Meet Bosch in Sweden, alles passiert? Das sogenannte Benchmarking-Projekt findet allmählich seinen Abschluss. Es wurden einige Potenziale identifiziert, die es nun gilt umzusetzen. Für mich neigt sich damit die heiße Phase des Projektes auch dem Ende entgegen. Nun arbeite ich nicht nur an dem Benchmarking-Projekt, sondern auch an 2 weiteren Projekten. Es geht dabei um Neuerungen im KFZ-Antriebsbereich. Die Entwicklungsabteilungen von Bosch haben die Eigenschaft tolle Lösungen zu erschaffen. Wenn es anschließend darum geht, die Kosten zu optimieren, sind wir vom Einkauf an der Reihe. Und da komme u.A. ich ins Spiel. Wir diskutieren zusammen mit den Entwicklern inwieweit wir Teile verändern können, um bessere Preise am Markt zu erzielen. Es ist kein Geheimnis: je früher man damit anfängt, umso mehr kann an dem Teil noch verändert werden. Die Diskussionen mit den Entwicklern sind spannend. Ich hatte selber schon hitzige Diskussionen. Wichtig ist technisches Verständnis. Als nicht-Techniker bin ich seit den letzten 1 1/2 Jahres meines Traineeprogramms dabei mir dieses Verständnis anzueignen. Wahnsinnig viel habe ich in Gesprächen mit Lieferanten erfahren. Es schadet nie zu sagen, dass man etwas nicht versteht.

Anschließend fragen wir die Teile im Markt an. Es ist ein schönes Erfolgserlebnis bei Einsparungen geholfen zu haben. Auch wenn es nur 0,10 EUR sind. Multipliziert man diese mit 1.000.000 Stück kommen doch beachtliche Einsparungen hervor.

Viele Grüße, Aemen.

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Freigaben, Freigaben und noch mehr Freigaben

Stefano • 5.März, 2008 @ 06:56 • Abgelegt unter: Technischer Vertrieb

Hallo miteinander,

bitte entschuldigt wenn ich mich eine ganze Zeit nicht gemeldet habe, aber wie die Überschrift schon suggeriert, habe ich mich die letzten Wochen sehr intensiv mit der Freigabe von Sensoren einer neuen Generation und ihrer respektiven Farben beschäftigt. 

Einer von unseren Kunden hat für verschiedene Modelle und Modellüberarbeitungen neue Sensoren und Farben bestellt. Bevor wir diese aber als Serienteile liefern können, müssen sie vom Stoßfängerlieferanten und dem OEM freigegeben werden. Um diese Freigaben zu erhalten müssen Muster und Erstmuster-Prüfberichte für alle Farben an den Stoßfängerlieferanten geschickt werden. Dort werden sowohl die Farben als auch der Sensor untersucht und freigegeben. Nachdem die Freigabe durch den Unterlieferanten erfolgt ist, wird diese an den OEM weitergeleitet der ebenfalls grünes Licht geben muss. An sich ein relativ einfaches und nachvollziehbares Prozedere. Wenn man aber bedenkt, dass ca. 20 neue Farben zur Freigabe anstanden, und die Sensoren an insgesamt 5 unterschiedliche Stoßfängerlieferanten gehen wird das ganze schon etwas komplexer. Erschwerend kommt noch hinzu, dass diese Sensoren in zwei Werken gefertigt werden und jedes Werk eine eigene Freigabe benötigt. 

Die größte Herausforderung an dem ganzen Prozess war den Überblick zu behalten. Nach einigem hin- und her und großer zwischenzeitlicher Verwirrung sind nun aber endlich (fast) alle erforderlichen Muster versandt und ein großer Teil der Sensoren und Farben bereits freigegeben. 

Mit Sicherheit gehört das Anstoßen und Verfolgen von Freigaben nicht zu den spannendsten Aufgaben die im operativen Geschäft anfallen. Aber gerade an solchen eher unscheinbaren Prozessen wird deutlich wie global selbst einfache Komponenten wie Stoßfänger heute gefertigt werden.

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Endspurt im Vertrieb

Aemen • 17.Februar, 2008 @ 12:10 • Abgelegt unter: Einkauf

Mannohmann, die letzen Wochen waren echt spannend. Nun, zum Endspurt meiner Station im Vertrieb, hieß es für mich einen sehr wichtigen Kundenbesuch vorzubereiten. Unser Bereichsvorstand besucht unseren Kunden und wir haben einige Themen, die wir an den Kunden bringen möchten. Meine Aufgabe war es die Strategie, die hinter diesen Themen steht, auszuarbeiten, den Bereichsvorstand zu briefen, damit er vorbereitet ist sowie die Themen vorzubereiten, die vorgestellt werden. Ich habe in der kurzen Zeit wieder sehr viel dazugelernt. Zum Ende des Monats stehen für mich nun 2 Highlights an: 1. Ich werde nun auch selber zum Kunden fahren, weil wir ein Thema vorstellen möchten, das ich im Vertrieb ausgearbeitet habe. Dazu besuchen wir den Kunden in Belgien. Das heißt also für mich morgens mit dem Vertriebsleiter vom Stuttgarter Flughafen loszufliegen und abends wieder zurück. Das ist für mich eine kleine Ehre und sehe das insofern als Highlight, als dass ich als eigentlicher Einkäufer nun auch mal als Vertriebler an der anderen Seite des Tisches sitzen kann. Ich bin schon gespannt, wie sich dieser Rollenaustausch anfühlen wird. 2. Ende des Monats findet in unserem Robert Bosch Stiftungs-Haus ein sogenanntes Kamingespräch statt. Teilnehmen wird Steven Simon, dem wir unsere Fragen stellen können. Steven Simon hat mehr als 5 Jahre unter Präsident Clinton im weißen Haus gearbeitet. Wer mehr über ihn erfahren möchte, kann das z.B. hier nachlesen: http://www.cfr.org/bios/1374/steven_simon.html. Zu dem Event wurden größtenteils Trainees eingeladen. Die Möglichkeit an solchen Kamingesprächen teilzunehmen, wird einem Trainee während seiner Laufbahn mehrere Male angeboten und man kann auch mehrere Male teilnehmen. Nach dem Treffen werde ich euch dann mehr erzählen.

Viele Grüße, Aemen.

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CHILE! Andere Erdhalbkugel - andere Arbeitsaufgaben

Nicole • 29.Januar, 2008 @ 01:52 • Abgelegt unter: Marketing / Vertrieb

Nicht nur die Jahreszeiten (am Wochenende habe ich mich bei ueber 30 Grad am Meer wohl doch ein wenig verbrannt;)) und die Stadt an sich - sondern auch die Arbeit ist hier fuer mich voellig anders als das was ich bisher gemacht habe.  

Seit 3 1/2 Wochen bin ich nun in Chile und habe meinen 11. Arbeitstag erfolgreich hinter mich gebracht. Auch wenn es mit dem Spanisch noch etwas spartanisch ist, bin ich bei allen Meetings dabei und bin auch schon in die Details meines Projektes eingefuehrt worden - aber im kalten Wasser lernt sich das Schwimmen ja altbekannterweise am Besten ;) 

Hier in Santiago arbeite ich bei EMASERV einem Serviceunternehmen von EMASA - Tochtergesellschaft von Bosch. EMASA ist Handelspartner mehrerer Marken - nicht nur fuer Bosch sondern bspw. auch fuer Thule, Kaercher etc. (http://www.emasa.cl/)Im Gegensatz zu EMASA, das bereits seit mehreren Jahrzehnten besteht, ist EMASERV im April vergagenen Jahres gegruendet worden und ist damit beauftragt, das Netzwerk der Bosch Car Services in Chile weiter auszubauen (http://www.boschcarservice.cl). Um dies moeglichst effizient zu gestalten ist meine Aufgabe einen Zentraleinkauf fuer die Car Services von EMASERV aufzubauen und die augenblicklichen Konditionen zu optimieren. Produkte von Bosch werden natuerlich auch jetzt schon zentral ueber EMASA bezogen aber die restlichen Produkte werden bisher von Werkstatt zu Werkstatt individuell eingekauft. Also heisst es in den kommenden Monaten Einkaufsablaeufe und Preise unter die Lupe zu nehmen, sich mit den technischen Eigenschaften der Produkte ausseinanderzsetzen und eine Logistik aufzubauen…. Wie gesagt - anders als bisher aber super spannend! 

Sehr hilfreich ist hier die Unterstuetzung der Kollegen - nicht nur, dass sie viel Geduld aufbringen mit meinen geringen Sprachkenntnissen, sondern sie sind auch staendig bemueht ‘die Blonde’ aktiv zu integrieren…;)

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