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Erste Eindrücke

Verena • 26.Januar, 2011 @ 10:36 • Abgelegt unter: Controlling / Logistik

Hallo liebe Blogleser,

Nachdem mein Name schon vor einiger Zeit das erste Mal im Blog gefallen ist, wird es Zeit mich endlich vorzustellen: Mein Name ist Verena Bauder, ich bin 27 Jahre alt und werde Euch im Blog über meine Erlebnisse als JMP bei Bosch berichten.

Seit Juni 2009 bin im Junior Managers Program (JMP) für Controlling und Logistik – 1 ½ spannende Jahre! Zugeordnet bin ich im Rahmen meines Programms dem Geschäftsbereich für Starter und Generatoren (SG) mit Hauptsitz in Schwieberdingen und dem deutschen Fertigungswerk in Hildesheim.

Heute will ich euch erstmal von meiner ersten Station berichten: Diese durfte ich im Werkscontrolling in Hildesheim verbringen. Dort habe ich von Juni bis Dezember 2009 eine wirklich tolle Zeit verbracht. Neben der Einarbeitung konnte ich hier zum einen die zentralen Prozesse des Bosch-Controllings und die Stimmung in einem Fertigungswerk miterleben, zum anderen war sowohl die Abteilung als auch das Werk gerade von einigen Veränderungen geprägt. Beides sollte auch meine Aufgaben in dieser Station stark beeinflussen!

Da ich bis vor meinem Einstieg ins JMP weder Praktikant noch Werkstudent bei Bosch war, war die erste Zeit in Hildesheim davon gekennzeichnet die Bosch-Strukturen und all die Bosch spezifischen Abkürzungen, das Werk und seine Abteilungen und insbesondere das Werkscontrolling bei Bosch (kennen) zu lernen. Bei einem Durchlauf durch alle Abteilungen und bei Gesprächen mit allen Abteilungsleitern im Werk hatte ich die Chance zu erleben, welch ein kleiner Mikrokosmos so ein Werk ist, welche Produkte produziert werden und wie diese technisch funktionieren. Endgültig begeistert von den SG-Produkten war ich nach zwei jeweils einwöchigen Fertigungsaufenthalten. Die Schichtarbeit in der Serienfertigung und im Musterbau war eine wirklich eindrückliche Erfahrung für mich und eine prima Gelegenheit die Perspektive zu wechseln!

Im Controlling waren die ersten Wochen geprägt vom Fragen Stellen, um die einzelnen Prozesse und Verantwortlichkeiten auch wirklich zu verstehen. Die Kollegen in Hildesheim waren dabei eine wirklich große Hilfe! Die Möglichkeit viele Fragen stellen zu können, fand ich sehr wichtig, habe ich in dieser ersten Station doch vieles gelernt, was ich in allen folgenden Stationen noch sehr gut brauchen konnte.

Nach dieser ersten Einarbeitungsphase ging es dann direkt auch an eigene Projekte und die Wirtschaftsplanung – einer der zentralen Controlling-Prozesse bei Bosch. Hier konnte ich die Abteilung tatkräftig unterstützen und u. a. die Unterlagen für die Wirtschaftsplan-Präsentation vor dem Bereichsvorstand vorbereiten. Außerdem war ich mit einem kleinen Team für ein Projekt zur Optimierung und Verschlankung des Berichtswesens in der Abteilung verantwortlich. Nach einer ausführlichen Ist-Aufnahme des aktuellen Berichtswesens und dessen Inhalten, wurden zentrale Kennzahlen definiert, Eckdatenblätter erstellt und eine von jedem Mitarbeiter unkompliziert über Excel bearbeitbare Datenbanklösung programmiert, die einen zentralen Zugriff auf alle notwendigen Daten ermöglichte.

Daneben spielte – wie eingangs erwähnt – Veränderung eine wichtige Rolle in meiner Station. Ich hatte die einmalige Chance mit der Werkleitung und allen Abteilungsleitern an einer neuen Vision für das Hildesheimer Werk zu arbeiten. Diese wurde nicht nur erarbeitet und ausformuliert, sondern auch graphisch ausgestaltet, über alle Hierarchieebenen kommuniziert und in allen Abteilungen mit Leben gefüllt. Die Möglichkeit auf höchster Ebene im Werk mitdiskutieren zu dürfen und sowohl den Erstellungs- als auch den Kommunikationsprozess mit zu koordinieren, war wirklich unglaublich spannend!

Abwechslungsreich war auch die Freizeit in Hildesheim, was nicht zuletzt an der aktiven (Ex)-JMP-Gemeinde und vielen netten Kollegen lag. Beim wöchentlichen Mittagsstammtisch, beim Sport, Kochen, Kino oder Grillen konnte ich so viele Fragen rund um das JMP-Programm und das Arbeiten bei Bosch ganz informell mit Kollegen klären, die anfangs genau die gleichen Fragen hatten. Und ganz nebenbei sind aus Kollegen Freunde geworden ?

Was ich in meiner zweiten Station erlebt habe, folgt im nächsten Eintrag!

Eure Verena

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Erste Station: Entwicklungsabteilung

Anna • 22.September, 2009 @ 08:02 • Abgelegt unter: Technischer Vertrieb

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nach den allgemeinen Informationen aus meinem Einstiegsbeitrag vor drei Wochen, heute ein paar Fakten zu meiner ersten JMP-Station, die ich in der Entwicklungsabteilung für HFMs (kurz und knackig für Heißfilmluftmassenmesser) in Stuttgart-Feuerbach absolviere. Bei diesem Produkt handelt es sich um einen im Ansaugtrakt eines Motors platzierten Sensor, der die durchströmende Luftmasse misst, die Daten an das Steuergerät weiterleitet und so zur Einspritzung der richtigen Kraftstoffmenge beiträgt.

Ich finde es erstaunlich hautnah zu erleben, wie viel Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen (Strömungslehre, Elektrotechnik, Materialwissenschaften) in einem so kleinen Gegenstand stecken und mit welcher Begeisterung die Entwickler immer neue Verbesserungen und Innovationen an ihrem Produkt voran treiben. In meiner Abteilung habe ich das Glück, dass alle meine Kollegen ihr Wissen gerne weitergeben und bei der Beantwortung meiner Fragen auch oft weiter ausholen, um mir weitere wichtige Fakten mitzuteilen.

Das Projekt das ich in dieser Station übernehmen durfte hat allerdings nur am Rande mit der HFM-Entwicklung zu tun. Ich kümmere mich seit Mai 2009 als Projektleiterin um die Prozessoptimierung der serienbegleitenden Luftfiltermessungen. Bei diesem Vorgang handelt es sich um eine Dienstleistung, die wir für unsere HFM-Kunden erbringen. Dabei wird der HFM in den Ansaugtrakt des Kunden eingebaut und an unseren Prüfständen gemessen. Die von den Ingenieuren ausgewerteten Messergebnisse erlauben dann Aufschluss über die Serientauglichkeit des Ansaugtrakts, die an den Kunden zurückgemeldet wird.

Das Projekt hat mir sofort sehr gut gefallen, weil es viele spannende Teilaufgaben beinhaltet und die Interaktion mit internen und externen Ansprechpartnern vorsieht. Ich bekam von Anfang an die Möglichkeit selbständig und eigenverantwortlich zu arbeiten, wodurch ich viele interessante Erfahrungen in den Bereichen Projektmanagement und Networking sammeln konnte. Eines der Highlights unter den Teilaufgaben war sicherlich die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die ich gemeinsam mit meinem Vorgesetzten machen durfte. Eine Hochrechnung und Gegenüberstellung der Kosten und der Einsparungspotentiale einzelner Verbesserungsmaßnahmen hatte ich bis dahin noch nie durchgeführt. Außerdem fand ich es sehr spannend zu sehen, auf Basis welcher Argumente und Kalkulationen ein solches Thema an die übergeordneten Instanzen, die letztendlich über die Realisierung der Maßnahmen entscheiden, herangetragen wird.      

Für einen JMPler aus dem technischen Vertrieb ist es übrigens nicht unüblich die erste Station in einer Entwicklungsabteilung zu durchlaufen. Dies bietet einem gleich beim Einstieg die Möglichkeit den Entstehungsprozess eines Produkts der Robert Bosch GmbH von Grund auf kennen zu lernen und die Zusammenarbeit zwischen der Entwicklung, dem Vertrieb und unseren Kunden mitzuerleben. Diese Erfahrungen werden mir in meinen zukünftigen Positionen im technischen Vertrieb helfen, sowohl für den Kunden als auch für die Kollegen in der Produktentwicklung ein kompetenter und kooperativer Ansprechpartner zu sein.

So viel für heute. Ich freue mich auf Eure Fragen und Kommentare.

Viele Grüße aus dem nebligen Feuerbach,

Anna

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Meine Anfangszeit beim Bosch

Monika • 5.März, 2009 @ 03:42 • Abgelegt unter: Forschung und Entwicklung

Hallo liebe Leser,

nachdem ich mich in meinem letzten Eintrag selber vorgestellt habe, möchte ich euch heute etwas über meine Anfangszeit bei Bosch schreiben. In meiner ersten Abteilung bin ich sehr nett aufgenommen worden und jeder hat mir bereitwillig sein Themengebiet erklärt und meine vielen Fragen beantwortet. Da die Navigationssoftware sehr umfangreich ist, hat die Einarbeitung etwas länger gedauert. Gleichzeitig konnte ich mich in das Themengebiet des Projektes, in dem ich arbeite, vertiefen. Genau wie Constantino wird mich dieses Projekt während meines gesamten Traineeporgramms begleiten - zufälligerweise ist es das gleiche, wie bei Constantino, nur mit einem anderen Schwerpunkt. Über ihn entstand auch gleich in meiner ersten Woche der Kontakt zu einigen Trainees und Ex-Trainees am Hildesheimer Standort, die sich regelmäßig treffen. Bei solchen Treffen kann man dann auch mal über den Tellerrand, bzw. den Abteilungsrand hinausgucken und erfährt mehr über den Geschäftsbereich und den Standort.

Nach einem Monat stand die erste offizielle Traineeveranstaltung an: das Traineetreffen der F & E-Trainees. Dazu haben sich die fast 20 F & E-Trainees in Stuttgart versammelt und haben jeweils einen Tag bei DGS (ein gemeinsamer Bereich von Diesel Systems und Gasoline Systems) und PA (Packaging Technologies) verbracht. Dort haben wir zum Thema Wissensmanagement Vorträge gehört und Diskussionen geführt. Außerdem konnten wir ein Werk von PT besichtigen. Obligatorisch für ein solches Treffen ist ein Kamingespräch, unabhängig davon ob tatsächlich ein Kamin vorhanden ist oder nicht. Bei einem solchen Gespräch sitzt man mit Personen aus höheren Positionen gemütlich zusammen und kann Fragen stellen.  Dieses Treffen war super, um näher zu erleben, was Bosch so alles macht und um mit den anderen Trainees Erfahrungen auszutauschen.

Neben der Projektarbeit und den Traineetreffen (das Neueinsteigertreffen habe ich mittlerweile auch hinter mir) stand in der Anfangszeit noch die Stationsplanug an. Mit der Unterstützung meines Vorgesetzten habe ich die nächsten Stationen geplant und die Organisation in die Wege geleitet. Mittlerweile bin ich bei meiner zweiten Station in Schwieberdingen. Aber bevor ich dazu mehr erzähle, komme ich nochmal auf das Neueinsteigertreffen zurück. Dort fand ich neben dem Kenenlernen der anderen neuen Trainees zwei Programmpunkte besonders interessant. Wir hatten eine Stunde lang Zeit einen Vertreter der Geschäftsleitung mit Fragen zu löchern. Er stellte sich auch heiklen Fragen und gab ehrliche Antworten darauf. Ich weiß nicht genau, wie es bei den anderen war, aber zumindest ich habe mir vorgenommen, mir seine Erfahrungen für die Zukunft zu merken. Außerdem fand ich es sehr interessant, dass zwei ehemalige Trainees gekommen sind, die uns über ihre Zeit als Trainee und vor allem über ihre Erfahrungen nach dem Traineeprogramm erzählt haben.

Ein weiterer Punkt, der total spannend war, war meine Woche in der Fertigung. Jeder Trainee soll in seiner Anfangszeit ein bis zwei Wochen in der Fertigung verbringen. In der Zeit hatte ich die Möglichkeit mir die Produktion in Hildesheim anzuschauen. Dabei haben mich die verschiedensten Mitarbeiter durch ihren Bereich geführt und mir ihre Abreit erklärt. Dazu gehörten die verschiedenen Bestückungs- und Montagelinien, die vielen Tests, die ein Gerät durchlaufen muss bevor es das Werk verlässt, die Logistik und einiges mehr. Für mich als Informatikerin war es absolut lehrreich einen Einblick zu erhalten in ein Gebiet, das ich bisher noch gar nicht kannte.

So viel zu meiner Anfangszeit. Mehr über meinen Stationswechsel und meine zweite Station gibt es dann im nächsten Eintrag.

Bis dahin

Monika

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Noch eine neue Bloggerin

Monika • 19.Februar, 2009 @ 04:26 • Abgelegt unter: Forschung und Entwicklung

Hallo liebe Leser,

Ich schließe mich den vielen Bloggerwechseln an und werde ab jetzt auch von meinem Leben als Trainee berichten. Ich habe den Bloggerposten von Tobias übernommen. Allerdings liegt mein Schwerpunkt als Trainee in der Forschung und Entwicklung und nicht in der Informationstechnik und ich werde euch einen Einblick geben, was man als Informatiker(in) denn sonst noch bei Bosch machen kann. Aber vielleicht sollte ich euch zunächst etwas zu meinem Background erzählen.

Ich habe an der RWTH Aachen Informatik studiert und mich in Medieninformatik und interaktiven Systemen vertieft. Das heißt, ich habe mich vor allem mit der Schnittstelle zwischen Mensch und Computer beschäftigt. Gleichzeitig habe ich noch einen Magister in Technik-Kommunikation gemacht, eine Kombination aus Kommunikationswissenschaften und einem technischem Fach (bei mir Informatik). Nach meinem Studium habe ich mich dann für das Traineeprogramm bei Bosch entschieden und konnte, nachdem ich den Auswahlprozess bestanden hatte, im November 2008 anfangen. Mit meinem Hintergrund war die Wahl des Geschäftsbereichs naheliegend, so dass meine gesamte Traineezeit eng mit dem Geschäftsbereich Car Multimedia verknüpft sein wird. Beim Antritt in Hildesheim wurde ich mit folgendem Plakat sehr nett begrüßt:

Blaupunkt-Plakat

In meiner ersten Station arbeite ich bei Car Multimedia in der Entwicklung der Navigationssoftware. Bevor ich angefangen habe, kannte ich Navigationssysteme nur durch eigene Nutzung. Mittlerweile habe ich einen guten Einblick bekommen, wie viele Komponenten nötig sind, um einen zum gewünschten Ziel zu leiten. Außerdem habe ich erfahren, was die Navi in Zukunft noch so alles können wird. Und genau an so einem Zukunftskonzept arbeite ich mit und kann meine Ideen einbringen. Besonders spannend dabei ist, dass das Projekt bei Bosch als sehr wichtig angesehen wird und noch Mitarbeiter aus anderen Geschäftsbereichen zu unserem Team gehören. So erhalte ich schön frühzeitig einen Einblick in die Arbeit anderer Bereiche.

Fürs erste soll es das gewesen sein. Mehr über meine Anfangszeit und den schon bald anstehenden Stationswechsel gibt es dann beim nächsten Mal.

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Mein Weg ins Traineeprogramm

Stefano • 12.Oktober, 2007 @ 09:01 • Abgelegt unter: Technischer Vertrieb

Liebe Leserinnen und Leser, 

wie in meinem ersten Beitrag und im Autorenbereich festgehalten, blicke ich erst auf knapp einen Monat Traineeprogramm zurück. Um nicht nur von meinen bisher bescheidenen ersten Erfahrungen zu berichten, möchte ich Euch auch beschreiben wie ich zu BOSCH gekommen bin. 

Im April 2006 habe ich mich auf die Suche nach einer Praktikumsstelle für das im Hauptstudium vorgesehene Praxissemester begeben. Durch die Präsentation eines Kommilitonen im Rahmen einer Hochschulveranstaltung wurde ich damals auf BOSCH aufmerksam. Als autobegeisterter Mensch und Motorsportenthusiast war mir BOSCH schon vorher ein Begriff, als Gelegenheit für mein Praxissemester hatte ich das Unternehmen bis dahin aber nicht in Betracht gezogen. Motiviert auch durch den interessanten Vortrag an der Hochschule, habe ich mich damals auch auf verschiedene Stellenausschreibungen von BOSCH beworben. Auf zwei dieser Bewerbungen folgten dann auch Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch und letztlich habe ich von Mai bis Oktober 2006 am Standort Waiblingen (Kunststofftechnik) mein Praxissemester absolviert. Ich habe dort im technischen Vertrieb für Motorkomponenten und Zylinderkopfhauben für den Kunden BMW gearbeitet und meinen Betreuer bei der Abwicklung des Tagesgeschäfts unterstützt. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem die Abwicklung von Musteraufträgen, die Erstellung und Pflege von Teilelebensläufen und die Koordination der Aktivitäten zwischen Vertrieb, Entwicklung und Kunden in einem internationalen Umfeld. Vor allem durch die Vielfalt dieser Aufgaben und die tägliche neuen Anforderungen habe ich diese Zeit als unheimlich spannend empfunden. 

Durch die tägliche Zusammenarbeit mit der ebenfalls in Waiblingen angesiedelten Entwicklung für Zylinderkopfhauben habe ich nach Abschluss des Praxissemesters die Möglichkeit erhalten, dort ein weiteres Praktikum zu absolvieren und im Anschluss meine Diplomarbeit zu schreiben. Diese direkte Konfrontation mit rein technischen Fragestellungen war für mich als Wirtschaftsingenieur nicht immer leicht, gleichzeitig aber auch eine wichtige und prägende Erfahrung. 

Schon während der Diplomarbeit habe ich mich nach potentiellen Arbeitgebern für meinen Berufseinstieg umgesehen und dabei auch bei BOSCH nach interessanten Stellen gesucht. Nach den Erfahrungen im technischen Vertrieb war für mich klar, dass ich zukünftig möglichst in diesem Bereich arbeiten möchte. Auf die Stellenausschreibung für das gleichnamige Traineeprogramm musste ich mich also unbedingt bewerben. Entsprechend groß war meine Freude als ich nach Bewerbertag und Vorstellungsgespräch eine Zusage erhalten habe. 

Meine erste Station absolviere ich zurzeit bei C/AS auf der Schillerhöhe in der Nähe von Stuttgart.  C/AS steht für Corporate Sales & Marketing Automotive. In dieser Abteilung laufen alle Fäden der der weltweiten Vertriebs- und Marketingaktivitäten im Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik (UBK) zusammen. Als erste Station ist dies natürlich eine enorme Herausforderung da mir bei vielen Themen noch die tiefer gehenden Kenntnisse fehlen. Gleichzeitig ist es aber auch eine sehr gute Möglichkeit den UBK, den ich bisher nur in kleinen Teilbereichen erlebt habe, aus einer völlig anderen Perspektive kennen zu lernen. Zur Zeit unterstütze ich meine Kollegen in erster Linie bei der Vorbereitung einer neuen Umfrage zur Kundenzufriedenheit. In diesem Zusammenhang führe ich Abfragen bei den verschiedenen Kundenverantwortlichen durch, arbeite an der Vorbereitung eines neuen Leitfadens mit oder suche nach Schnittmengen zwischen dieser Kundenzufriedenheitsbefragung und den Aktivitäten der einzelnen Werke. 

Soviel fürs erste, in meinen nächsten Beiträgen werde ich Euch mehr aus meinem Alltag berichten und damit hoffentlich einen guten Einblick in die Arbeit eines  Trainees ermöglichen.

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Zu meiner Person

Stefano • 1.Oktober, 2007 @ 08:22 • Abgelegt unter: Technischer Vertrieb

Liebe Leserinnen und Leser,

schön, dass Ihr den Weg zu unserem Trainee-Blog gefunden habt. Mein Name ist Stefano und ich werde hier ab jetzt regelmäßig über meine Erlebnisse im BOSCH-Traineeprogramm berichten.

Seit September 2007 bin ich Trainee im Technischen Vertrieb. Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zum Industriemechaniker absolviert. Nachdem ich auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nachgeholt habe, habe ich Wirtschaftsingenieurwesen mit den Schwerpunkten Marketing und Maschinenbau an der FH Lübeck studiert. Nach erfolgreichem Abschluss bin ich nun in meiner ersten Station im Trainee-Programm angelangt und sammle hier viele neue und spannende Erfahrungen.

Da ich selber vor kurzem noch vor der großen Frage stand, ob dieses Programm eine Option für meinen Berufseinstieg ist, kann ich gut nachvollziehen, wenn Ihr noch viele für Euch wichtige Fragen habt. Bitte zögert nicht mir diese auch zu stellen, ich freue mich auf zahlreiche Fragen und Kommentare eurerseits!

Freundliche Grüße

Stefano

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