Viele spannende Themen in der Forschung
Monika 11.Mai, 2009 @ 01:29 Abgelegt unter: Forschung und Entwicklung
Hallo,
da ich jetzt schon über zwei Monate in meiner zweiten Station bin, wird es Zeit euch mal etwas darüber zu schreiben. Seit Anfang März bin ich in der Forschung im Bereich Human-Machine Interaction - ein Thema, das mich schon in meiner Studienzeit begeistert hat. Der Start war recht turbulent aber sehr gut. Zum Einstieg habe ich direkt in einem zweitägigen Workshop, bei dem wir ein Interaktionskonzept für eine Anwendung im Bosch-Intranet entwickelt haben, mitgearbeitet. Am dritten Tag habe ich dann auch die restlichen Kollegen aus meiner neuen Gruppe kennen gelernt, die nicht an dem Workshop teilgenommen haben. Außerdem durfte ich als Testperson an einer Versuchsfahrt teilnehmen. Im weiteren Verlauf meiner Zeit habe ich noch zwei weitere Fahrten mit Versuchsfahrzeugen gemacht und so einen Teileinblick in die Arbeit der Gruppe bekommen. Nebenbei macht das Fahren mit Versuchsfahrzeugen, in denen neuartige Technologien verbaut sind, auch noch viel Spaß
Am interessantesten war die Testfahrt in Boxberg - das Haupt-Prüfgelände von Bosch. Dort sind die verschiedensten Strecken zum Testen und Prüfen unterschiedlichster Situationen und Gegebenheiten, z. B. Steigungen, Straßenbeläge, Nässe oder Fahrdynamiken. Neben Bosch testen dort auch andere Unternehmen und es gibt viel Interessantes zu sehen - einen Renntruck beim Training beispielsweise.
Dies sind aber nur Unterstützungen am Rande. Ich habe hauptsächlich zwei Themen, an denen ich arbeite. Ich arbeite weiterhin in dem Projekt, in dem ich auch vorher schon eingebunden war - nur eben in meiner neuen Abteilung und damit mit einem leicht veränderten Fokus. Es ist sehr spannend das gleiche Projekt aus verschiedenen Perspektiven zu erleben. Die Entwicklung hat beispielsweise ein viel größeres Produktinteresse als die Forschung, die ja eher langfristig ausgerichtet ist. Dabei hilft mir die erste Station sowohl organisatorische als auch fachliche Aspekte besser nachzuvollziehen. Selbst bei den wöchentlichen Telefonkonferenzen profitiere ich vom vorherigen Aufenthalt in Hildesheim: Unter anderem fällt es mir viel leichter die Stimmen den jeweiligen Kollegen zuzuordnen
Um noch andere Themen bei Bosch kennen zu lernen, habe ich noch ein weiteres Thema zur Bearbeitung: Mensch-Roboter-Interaktion. In dem Bereich habe ich zwar bisher keine Erfahrung, aber es ist unheimlich interessant und vielschichtig. Viel mehr kann ich dazu noch nicht sagen, vielleicht im nächsten Eintrag.
Was gibt es sonst noch zu erzählen? Ich habe an einer Recruiting-Veranstaltung teilgenommen und interessierten Studentinnen Bosch und das Traineeprogramm näher gebracht. Die vielen Fragen, die gestellt wurden, waren sehr motivierend. Gleichzeitig haben sie mich dazu gebracht, mich selbst und meine Entscheidung zu reflektieren: Warum ich mich für das Traineeprogramm bei Bosch entschieden habe? Welche Erwartungen ich hatte? Ob sich diese Erwartungen erfüllt haben? Und ob ich mich richtig entschieden habe? Die Antwort ist ganz kurz: Ja, ich bin hier richtig. Das soll sich jetzt nicht so anhören, als ob hier alles eitel Sonnenschein wäre. Es gibt immer wieder Dinge, die anders laufen als gedacht oder Kleinigkeiten über die ich mich ärger. Aber das große Ganze passt für mich und die meisten Erwartungen wurden erfüllt.
Was es sonst noch Neues gibt zum Thema Stationsplanung, Mentorengespräch und ähnliches, schreibe ich dann beim nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal
Assessment Center, applicants @bosch, Vorstellungsgespräche, Mentor … dies sind die ersten Meilensteinen auf dem Weg zu Bosch
Christiane 4.Mai, 2009 @ 05:10 Abgelegt unter: Marketing / Vertrieb
Hallo zusammen,
wie bereits angekündigt hat im Bereich Vertrieb/Marketing ein Generationenwechsel stattgefunden und Nicole hat leider hier Ihren letzten Blog veröffentlicht. In den nächsten Monaten werde ich über das Traineeprogramm Vertrieb/Marketing berichten und freu mich auf Eure Fragen und Anregungen.
Ich selbst bin im Traineeprogramm Vertrieb/Marketing seit gut einem Jahr und ich habe bisher einige Traineestationen durchlaufen. Dennoch erinnere ich mich noch genau an meine ersten Kontakte mit Bosch bei der Recructingveranstaltung applicants@bosch.
Ist dies das richtige Programm? Steckt wirklich das dahinter was es verspricht? Ist dies das Richtige, um meinen beruflichen Zielen näher zu kommen? Kann ich mich mit dem Unternehmen und dessen Werten identifizieren? Was wird von einem Trainee erwartet? Was kann ich vom Unternehmen erwarten?
Dies waren all die Fragen, die mir durch den Kopf gingen als ich beim Bosch Assessment Center applicants@bosch saß. Auf die meisten dieser Fragen hab ich auch an diesem Tag Antworten bekommen. Der Bewerbertag bei Bosch ist nicht nur dazu da, dass Bosch die Bewerber unter die Lupe nimmt, sondern schafft auch einen Rahmen in dem Bewerber Bosch kennenlernenden können. Nach dem erfolgreichen bestehen des Assessment Center ging alles ganz schnell. Es folgerten mehrere Gespräche mit Personalabteilungen und dem zukünftigen Mentor und dann ging es auch schon los.
Bei Bosch gibt es generell keinen fixen Zeitraum für Traineeeinstellung. Dies erfolgt jeweils nach Bedarf. So ist auch der Bewerbungsprozess nicht auf einen bestimmten Zeitraum festgelegt, sondern Bewerbungen werden immer angenommen und immer bearbeite.
So viel zu meinem Einstieg bei Bosch. In den kommenden Monaten werde ich euch berichten was man als Trainee bei Bosch erwarten kann und was Bosch von einem Trainee erwartet. Ich freue mich auf Eure Fragen und Anregungen.
Bis zum nächsten mal.
Vor dem großen Spiel
Aemen 29.Juni, 2008 @ 10:01 Abgelegt unter: Einkauf
Hallo liebe Blog-Leser,
die letzten Wochen waren sehr turbulent und bleiben es auch weiterhin:
Letzte Woche war ich auf einem Verhandlungsseminar für Einkäufer. Als Trainee hat man ein sog. Seminar-Budget, das man dafür ausgeben kann. Geleitet wurde dieses von einem erfahrenen Verhandler, der uns allerlei Tricks beigebracht hat.
Nächste Woche fahre ich nach Homburg zu einem großen Traineetreffen. Während der 2 Jahre des Traineeprogramms erhält man die Mögichkeit an solch einem Treffen teilzunehmen. Dabei treffen sich alle Trainees an einem Standort. Lernen den Standort kennen, lernen etwas über ausgewählte Themen (in meinem Fall „Corporate Social Responsibility“) und erhalten die Möglichkeit ihr Netzwerk auf dieser 3-tägigen Veranstaltung auszuweiten und zu vertiefen.
Zurück aus Homburg werde ich dann nach Ungarn fliegen um einen Lieferanten zu besuchen.
Nach Ungarn werde ich am 10.7.2008 bei einem applicants@bosch-Tag teilnehmen. Vielleicht treffe ich den ein oder anderen von euch dort. Schreibt doch einfach, falls ihr dorthin eingeladen sein solltet.
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und drückt Deutschland heute abend fest die Daumen ![]()
Die letzten Wochen Revue passiert
Aemen 21.April, 2008 @ 10:11 Abgelegt unter: Einkauf
Soo, was ist denn in den letzten Wochen, abgesehen von Meet Bosch in Sweden, alles passiert? Das sogenannte Benchmarking-Projekt findet allmählich seinen Abschluss. Es wurden einige Potenziale identifiziert, die es nun gilt umzusetzen. Für mich neigt sich damit die heiße Phase des Projektes auch dem Ende entgegen. Nun arbeite ich nicht nur an dem Benchmarking-Projekt, sondern auch an 2 weiteren Projekten. Es geht dabei um Neuerungen im KFZ-Antriebsbereich. Die Entwicklungsabteilungen von Bosch haben die Eigenschaft tolle Lösungen zu erschaffen. Wenn es anschließend darum geht, die Kosten zu optimieren, sind wir vom Einkauf an der Reihe. Und da komme u.A. ich ins Spiel. Wir diskutieren zusammen mit den Entwicklern inwieweit wir Teile verändern können, um bessere Preise am Markt zu erzielen. Es ist kein Geheimnis: je früher man damit anfängt, umso mehr kann an dem Teil noch verändert werden. Die Diskussionen mit den Entwicklern sind spannend. Ich hatte selber schon hitzige Diskussionen. Wichtig ist technisches Verständnis. Als nicht-Techniker bin ich seit den letzten 1 1/2 Jahres meines Traineeprogramms dabei mir dieses Verständnis anzueignen. Wahnsinnig viel habe ich in Gesprächen mit Lieferanten erfahren. Es schadet nie zu sagen, dass man etwas nicht versteht.
Anschließend fragen wir die Teile im Markt an. Es ist ein schönes Erfolgserlebnis bei Einsparungen geholfen zu haben. Auch wenn es nur 0,10 EUR sind. Multipliziert man diese mit 1.000.000 Stück kommen doch beachtliche Einsparungen hervor.
Viele Grüße, Aemen.
Meet Bosch in Sweden
Aemen 8.April, 2008 @ 08:48 Abgelegt unter: Einkauf
Wow, was für ein Wochenende! Ich komme gerade aus dem verschneiten Lappland in Schweden wieder. Ich hatte dort zusammen mit 3 Trainees, 6 weiteren Boschlern und 30 Bewerbern für ein Trainee-Recruiting-Event eine tolle Zeit vom 4.4. – 7.4. verbracht. Wir haben im Rahmen dieses Events Trainees für die Traineeprogramme Einkauf und Technischer Vertrieb gesucht. In Lappland, genauer gesagt in der Stadt Arvidsjaur, hat Bosch seine Winterteststrecke in der u.a. neue ESP-Systeme getestet werden. Wir waren auf einer verschneiten Teststrecke, die wir selber entlang schleudern durften sowie auf einem vereisten Handlingskurs, der abgefahren wurde. Und das alles auf einem vereisten See bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt! Zum Glück hatten wir ESP an Bord, aber das konnte man auch noch abschalten J Zudem hatten die Kandidaten Zeit sich im Rahmen einer Präsentation selbst vorzustellen und eine spannende Fallstudie auszuarbeiten. Die Kandidaten konnten viel über Bosch erfahren sowie Ihre Fragen zum Trainee-Programm loswerden. Am letzten Abend gab es einen Ausklang in einem Tippi auf besagtem Eissee. Die Begleitung dieses Events ist ein weiteres Highlight in meinem Trainee-Programm. 3 weitere Trainees und ich hatten dieses Event organisiert und auf die Beine gestellt. Wir waren um so froher als alles reibungslos über die Bühne ging. Über die positiven Feedbacks der Bewerber habe ich mich sehr gefreut. Ich freue mich auch den ein oder anderen Bewerber bei Bosch, hoffentlich als Trainee, bald wiederzusehen. Bei euch 30 Kandidaten möchte ich mich an dieser Stelle für die tolle Stimmung beim Event bedanken! Bis bald.

