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Vivo en España – oder meine ersten Tage in Spanien

Katrin • 12.Februar, 2009 @ 04:45 • Abgelegt unter: Controlling / Logistik

Hola liebe Blog-Leser, 

Wie Ihr schon an der Überschrift sehen könnt bin ich mittlerweile in Spanien angekommen. Leider lag ich bei meinem letzten Beitrag (…“ab in die Sonne“) etwas daneben, denn seit ich hier angekommen bin (und das war vor 2 Wochen!) regnet es quasi ununterbrochen.  

Aber sonst erahne ich, dass es hier, wenn die Sonne scheint, sehr schön sein wird: In Laredo (das ist mein Wohnort) gibt es einen ca. 5 km langen Strand direkt am Atlantik, für derzeit 20.000 Einwohner geschätzte 200 Bars und die Spanier sind wirklich freundlich. Sie schauen zumindest freundlich, denn von dem gesprochenen verstehe ich, trotz meines Sprachkurses,  bislang meistens nur einen Bruchteil. Also alles in Allem ist es hier schön und ich freue mich schon auf die nächsten Monate. 

Meine ersten Arbeitstage habe ich auch schon hinter mir. Am ersten Tag hat mich die Personalabteilung über einige Besonderheiten im spanischen Werk aufgeklärt: 

Aber das sind alles Dinge an die man sich schnell gewöhnt, eine Auslandsstation ist eben immer eine neue Erfahrung und man lernt viele neue Dinge kennen. 

Inhaltlich bin ich noch total in der Einarbeitungsphase, was auch sicher daran liegt, dass die Kommunikation auf Spanisch nicht ganz einfach ist. Aber das ist auch die effektivste Art und Weise eine Sprache zu lernen. Den heißen spanischen Diskussionen in den Besprechen kann ich mittlerweile schon ein wenig folgen ;-) 

Jetzt geht es für mich gleich zum Mittag, da muss ich auch schnell los, damit ich meinen Time-Slot zwischen 14:00 und 14:30 erwische! 

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal! 

Eure Katrin

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Mein augenblicklicher Traum - Central de Compras!

Nicole • 26.Februar, 2008 @ 10:57 • Abgelegt unter: Marketing / Vertrieb

Kennt ihr das auch? Wenn man sich längere Zeit mit einem Thema beschäftigt (beim Praktikum, in der Arbeit, beim Lernen in der Uni etc.) dann fängt man mit der Zeit an, auch Nachts davon zu träumen (zumindest geht es mir häufig so J). Und genau dieser Zustand ist bei meiner Auslandsstation in der Zwischenzeit eingetreten. Mein augenblicklicher Traum heißt also: Central de Compras (Einkaufzentrale). 

Die Aufgabe stand bereits vor Beginn meiner Auslandsstation fest und somit wusste ich von Anfang an, dass es eine spannende Zeit werden würde. Jedoch (muss ich eingestehen) haben sich meine Vorstellungen in den ersten Wochen vor Ort ein wenig geändert. Aufgrund der Tatsache, dass EMASERV erst wenige Bosch Car Services in Chile hat, hatte ich angenommen, dass ich die Komplexität nach ein paar Tagen überblicke. Aber wie immer – der Teufel steckt im Detail und dies erkennt man meist erst nach einer gewissen Einarbeitungszeit. ‚Meine Details’ lassen sich in 3 Punkten zusammenfassen:

  1. Die Sprache im Allgemeinen (inkl. der vielen Chilenismen – einen kleinen Eindruck findet ihr unter: http://www.contactchile.cl/de/chile-chilenismen.php)
  2. Die unendlichen Exceltabellen mit Ersatzteilen von Autos, mit denen ich vorher noch keinerlei Berührungspunkte hatte und meist nicht mal in meiner eigenen Sprache kenne – geschweige denn auf Spanisch ;)
  3. Die Tatsache, dass das System, welches alle Daten erfasst erst 9 Monate alt ist. Um ein Gesamtbild zu erzeugen, müssen also mehrere Quellen herangezogen werden (und diese sind – falls ich es vergessen habe zu erwähnen – auch auf Spanisch…) 

Ich muss zugeben – nach einem ersten Korrigieren der Vorstellungen und Zugestehen, dass vieles einen Lernprozess darstellt, der einfach seine Zeit braucht, geht es immer besser und zügiger voran.  

Da der zukünftige Zentraleinkauf hier ein größeres Einsparungspotential aufweist und das Alltagsleben in den Werkstätten durch das Optimieren und Standardisieren der Prozesse vereinfacht werden soll, ist das Interesse auf Managementebene an dem Projekt sehr groß – was die Aufgabe für mich natürlich noch interessanter macht.   

Das interessante an meinem Projekt, dem Aufbau eines Zentraleinkaufes, ist auf jeden Fall der Abwechslungsreichtum meiner Aufgaben. Neben den Aufgaben das System nach möglichst vielen Informationen zu durchforsten und Exceltabellen und Preise zu vergleichen, bin ich im regen Kontakt mit allen Produktmanagern (des Bereichs Automobil) von EMASA und auch vor Ort in den Werkstätten, um den Personen dort, vor allem den Einkäufern, über die Schultern zu schauen. Darüber hinaus brauche ich die Unterstützung der Mechaniker, denn sie haben ein enormes Produktwissen. 

Somit habe ich, neben kleinen Aufgaben, die hier und da anfallen, die ersten 6 Wochen damit verbracht genau festzuhalten, wie der Prozess in den einzelnen Werkstätten abläuft, um nachher das Positive von allen Seiten zu bündeln und meinen aktuellen Traum - ein ’Central de Compras’ - erfolgreich umsetzten zu können.

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CHILE! Andere Erdhalbkugel - andere Arbeitsaufgaben

Nicole • 29.Januar, 2008 @ 01:52 • Abgelegt unter: Marketing / Vertrieb

Nicht nur die Jahreszeiten (am Wochenende habe ich mich bei ueber 30 Grad am Meer wohl doch ein wenig verbrannt;)) und die Stadt an sich - sondern auch die Arbeit ist hier fuer mich voellig anders als das was ich bisher gemacht habe.  

Seit 3 1/2 Wochen bin ich nun in Chile und habe meinen 11. Arbeitstag erfolgreich hinter mich gebracht. Auch wenn es mit dem Spanisch noch etwas spartanisch ist, bin ich bei allen Meetings dabei und bin auch schon in die Details meines Projektes eingefuehrt worden - aber im kalten Wasser lernt sich das Schwimmen ja altbekannterweise am Besten ;) 

Hier in Santiago arbeite ich bei EMASERV einem Serviceunternehmen von EMASA - Tochtergesellschaft von Bosch. EMASA ist Handelspartner mehrerer Marken - nicht nur fuer Bosch sondern bspw. auch fuer Thule, Kaercher etc. (http://www.emasa.cl/)Im Gegensatz zu EMASA, das bereits seit mehreren Jahrzehnten besteht, ist EMASERV im April vergagenen Jahres gegruendet worden und ist damit beauftragt, das Netzwerk der Bosch Car Services in Chile weiter auszubauen (http://www.boschcarservice.cl). Um dies moeglichst effizient zu gestalten ist meine Aufgabe einen Zentraleinkauf fuer die Car Services von EMASERV aufzubauen und die augenblicklichen Konditionen zu optimieren. Produkte von Bosch werden natuerlich auch jetzt schon zentral ueber EMASA bezogen aber die restlichen Produkte werden bisher von Werkstatt zu Werkstatt individuell eingekauft. Also heisst es in den kommenden Monaten Einkaufsablaeufe und Preise unter die Lupe zu nehmen, sich mit den technischen Eigenschaften der Produkte ausseinanderzsetzen und eine Logistik aufzubauen…. Wie gesagt - anders als bisher aber super spannend! 

Sehr hilfreich ist hier die Unterstuetzung der Kollegen - nicht nur, dass sie viel Geduld aufbringen mit meinen geringen Sprachkenntnissen, sondern sie sind auch staendig bemueht ‘die Blonde’ aktiv zu integrieren…;)

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Traineegedanken auf 12.000 m Höhe…

Nicole • 8.Januar, 2008 @ 11:35 • Abgelegt unter: Marketing / Vertrieb

4:20, 5. Jan 2008 – 12.000 km über dem Atlantik auf dem Weg zu meiner dritten Station – Auslandsstation bei einer Tochtergesellschaft von Bosch in Chile – genauer gesagt in Santiago de Chile. Doch bevor ich dort ankomme werden noch ein paar Stunden und ein Zwischenstopp in Sao Paolo vergehen.

Seit 5 Stunden im Flugzeug sitzend und nicht einschlafen können, macht man sich so seine Gedanken – ein wenig Revue passieren und Vorstellungen wie es wohl sein wird in der kommenden Station.

Mittlerweise sind es schon 8 Monate uns 2 Stationen die ich absolviert habe (Marketing und Vertrieb bei PowerTools). Bisher zwar innerhalb eines Geschäftsbereiches doch für mich persönlich war es sehr wichtig diese beiden Stationen hintereinander zu machen um die Schnittstelle zwischen Marketing und Vertrieb mitzuerleben und eine andere Sicht auf die Produkte und deren Anforderungen durch die direkte Kundennähe zu bekommen.

Die kommende Erfahrung wird wohl anders werden – neuer Geschäftsbereich und eine andere und für mich neue Mentalität. Ich bin gespannt und lasse mich von den neuen Herausforderungen überraschen, aber vor allem freue ich mich auf das Land, die Leute, die neuen Aufgaben und den Wein (der zusammen mit dem Essen umwefend sein soll ;))

Da Spanisch noch nicht zu meinen größten Fähigkeiten gehört (obwohl die letzten Monate außerhalb der Arbeitszeit geprägt waren durch Spanischunterricht und diversen organisatorischen Aufgaben), werde ich die Zeit in Chile zuerst mit einem einwöchigen Intensivkurs beginnen um meine Kollegen dann bis Juni tatkräftig unterstützen zu können.

Bezüglich des Aufgabenbereiches geht es genau so vielseitig weiter wie in den Stationen zuvor. Durch die Aufgaben hier in Chile werde ich fundierte Einblicke in den Bereich Einkauf erhalten – aber dazu in den kommenden Wochen mehr…

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