Zurück nach Deutschland: Von Projektabschlüssen und -übergaben
Katrin 6.Juli, 2009 @ 08:54 Abgelegt unter: Controlling / Logistik
Hallo liebe Blog-Leser,
nach einiger Zeit hört Ihr mal endlich wieder was von mir und – ja, ich lebe noch, bin allerdings ein wenig gestresst. Der Grund ist, dass meine Auslandsstation in Spanien morgen beendet ist. Zwar habe ich mittlerweile eine gewisse Routine in Projektabschlüssen, Abschiedsfrühstücken, Sachen packen und Verabschiedungen, es ist aber irgendwie immer wieder viel zu tun.
Was zu Ende jeder Station ansteht, ist die Organisation von Projektabschlüssen und -übergaben. Nach 5 Monaten in einer Station ist man doch schon sehr in den verschiedenen Themen mit eingebunden und hat seine Rolle und Aufgaben übernommen. Zum Ende muss man also die Arbeit so an die Mitarbeiter übergeben, dass Sie mit wenig Aufwand weitergeführt werden können.
Offene Punkte müssen geklärt und wenn möglich abgeschlossen werden, Anleitungen zum Einsatz verschiedenen Tools geschrieben und Abschlussgespräche geführt werden. Wichtig ist es hierbei, die Mitarbeiter schon sehr früh eng in seine Projekte mit einzubeziehen und von den Verbesserungen, die Sie bringen können zu überzeugen. Das fällt nicht immer leicht, da grad die Überzeugungsarbeit manchmal mühsam ist, mit der Zeit lerne ich aber immer mehr dazu.
Diese Arbeitsweise zu lernen ist in meinen Augen ein großer Benefit des Junior Managers Programs: man muss Projekte planen (ohne Planung kommt man nicht zum Ziel), eng verfolgen (man hat kaum Zeit zur Umsetzung) und muss alle Beteiligten so eng mit einbeziehen, dass die Verbesserungen nach Projektabschluss in die operative Arbeit übernommen werden kann. Und in diesen Punkten werde ich in meinen Augen mit jeder Station besser. So finde ich jetzt einen Tag vor der Rückreise doch noch ein wenig Zeit hier mal wieder zu posten!
In meiner nächsten Station werde ich in unserem Werk in Göttingen im Controlling eingesetzt sein. Auf diese Station freue ich mich schon besonders, da das Controlling ein ganz neues Feld für mich sein wird (meine bisherigen Stationen waren alle in der Logistik) und ich sicher in den vier Monaten viel Lernen werde.
Zu meinen Aufgaben und ersten Erfahrungen berichte ich dann im nächsten Blog!
Bis zum nächsten Mal!
Katrin
Viele spannende Themen in der Forschung
Monika 11.Mai, 2009 @ 01:29 Abgelegt unter: Forschung und Entwicklung
Hallo,
da ich jetzt schon über zwei Monate in meiner zweiten Station bin, wird es Zeit euch mal etwas darüber zu schreiben. Seit Anfang März bin ich in der Forschung im Bereich Human-Machine Interaction - ein Thema, das mich schon in meiner Studienzeit begeistert hat. Der Start war recht turbulent aber sehr gut. Zum Einstieg habe ich direkt in einem zweitägigen Workshop, bei dem wir ein Interaktionskonzept für eine Anwendung im Bosch-Intranet entwickelt haben, mitgearbeitet. Am dritten Tag habe ich dann auch die restlichen Kollegen aus meiner neuen Gruppe kennen gelernt, die nicht an dem Workshop teilgenommen haben. Außerdem durfte ich als Testperson an einer Versuchsfahrt teilnehmen. Im weiteren Verlauf meiner Zeit habe ich noch zwei weitere Fahrten mit Versuchsfahrzeugen gemacht und so einen Teileinblick in die Arbeit der Gruppe bekommen. Nebenbei macht das Fahren mit Versuchsfahrzeugen, in denen neuartige Technologien verbaut sind, auch noch viel Spaß
Am interessantesten war die Testfahrt in Boxberg - das Haupt-Prüfgelände von Bosch. Dort sind die verschiedensten Strecken zum Testen und Prüfen unterschiedlichster Situationen und Gegebenheiten, z. B. Steigungen, Straßenbeläge, Nässe oder Fahrdynamiken. Neben Bosch testen dort auch andere Unternehmen und es gibt viel Interessantes zu sehen - einen Renntruck beim Training beispielsweise.
Dies sind aber nur Unterstützungen am Rande. Ich habe hauptsächlich zwei Themen, an denen ich arbeite. Ich arbeite weiterhin in dem Projekt, in dem ich auch vorher schon eingebunden war - nur eben in meiner neuen Abteilung und damit mit einem leicht veränderten Fokus. Es ist sehr spannend das gleiche Projekt aus verschiedenen Perspektiven zu erleben. Die Entwicklung hat beispielsweise ein viel größeres Produktinteresse als die Forschung, die ja eher langfristig ausgerichtet ist. Dabei hilft mir die erste Station sowohl organisatorische als auch fachliche Aspekte besser nachzuvollziehen. Selbst bei den wöchentlichen Telefonkonferenzen profitiere ich vom vorherigen Aufenthalt in Hildesheim: Unter anderem fällt es mir viel leichter die Stimmen den jeweiligen Kollegen zuzuordnen
Um noch andere Themen bei Bosch kennen zu lernen, habe ich noch ein weiteres Thema zur Bearbeitung: Mensch-Roboter-Interaktion. In dem Bereich habe ich zwar bisher keine Erfahrung, aber es ist unheimlich interessant und vielschichtig. Viel mehr kann ich dazu noch nicht sagen, vielleicht im nächsten Eintrag.
Was gibt es sonst noch zu erzählen? Ich habe an einer Recruiting-Veranstaltung teilgenommen und interessierten Studentinnen Bosch und das Traineeprogramm näher gebracht. Die vielen Fragen, die gestellt wurden, waren sehr motivierend. Gleichzeitig haben sie mich dazu gebracht, mich selbst und meine Entscheidung zu reflektieren: Warum ich mich für das Traineeprogramm bei Bosch entschieden habe? Welche Erwartungen ich hatte? Ob sich diese Erwartungen erfüllt haben? Und ob ich mich richtig entschieden habe? Die Antwort ist ganz kurz: Ja, ich bin hier richtig. Das soll sich jetzt nicht so anhören, als ob hier alles eitel Sonnenschein wäre. Es gibt immer wieder Dinge, die anders laufen als gedacht oder Kleinigkeiten über die ich mich ärger. Aber das große Ganze passt für mich und die meisten Erwartungen wurden erfüllt.
Was es sonst noch Neues gibt zum Thema Stationsplanung, Mentorengespräch und ähnliches, schreibe ich dann beim nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal
Meine Anfangszeit beim Bosch
Monika 5.März, 2009 @ 03:42 Abgelegt unter: Forschung und Entwicklung
Hallo liebe Leser,
nachdem ich mich in meinem letzten Eintrag selber vorgestellt habe, möchte ich euch heute etwas über meine Anfangszeit bei Bosch schreiben. In meiner ersten Abteilung bin ich sehr nett aufgenommen worden und jeder hat mir bereitwillig sein Themengebiet erklärt und meine vielen Fragen beantwortet. Da die Navigationssoftware sehr umfangreich ist, hat die Einarbeitung etwas länger gedauert. Gleichzeitig konnte ich mich in das Themengebiet des Projektes, in dem ich arbeite, vertiefen. Genau wie Constantino wird mich dieses Projekt während meines gesamten Traineeporgramms begleiten - zufälligerweise ist es das gleiche, wie bei Constantino, nur mit einem anderen Schwerpunkt. Über ihn entstand auch gleich in meiner ersten Woche der Kontakt zu einigen Trainees und Ex-Trainees am Hildesheimer Standort, die sich regelmäßig treffen. Bei solchen Treffen kann man dann auch mal über den Tellerrand, bzw. den Abteilungsrand hinausgucken und erfährt mehr über den Geschäftsbereich und den Standort.
Nach einem Monat stand die erste offizielle Traineeveranstaltung an: das Traineetreffen der F & E-Trainees. Dazu haben sich die fast 20 F & E-Trainees in Stuttgart versammelt und haben jeweils einen Tag bei DGS (ein gemeinsamer Bereich von Diesel Systems und Gasoline Systems) und PA (Packaging Technologies) verbracht. Dort haben wir zum Thema Wissensmanagement Vorträge gehört und Diskussionen geführt. Außerdem konnten wir ein Werk von PT besichtigen. Obligatorisch für ein solches Treffen ist ein Kamingespräch, unabhängig davon ob tatsächlich ein Kamin vorhanden ist oder nicht. Bei einem solchen Gespräch sitzt man mit Personen aus höheren Positionen gemütlich zusammen und kann Fragen stellen. Dieses Treffen war super, um näher zu erleben, was Bosch so alles macht und um mit den anderen Trainees Erfahrungen auszutauschen.
Neben der Projektarbeit und den Traineetreffen (das Neueinsteigertreffen habe ich mittlerweile auch hinter mir) stand in der Anfangszeit noch die Stationsplanug an. Mit der Unterstützung meines Vorgesetzten habe ich die nächsten Stationen geplant und die Organisation in die Wege geleitet. Mittlerweile bin ich bei meiner zweiten Station in Schwieberdingen. Aber bevor ich dazu mehr erzähle, komme ich nochmal auf das Neueinsteigertreffen zurück. Dort fand ich neben dem Kenenlernen der anderen neuen Trainees zwei Programmpunkte besonders interessant. Wir hatten eine Stunde lang Zeit einen Vertreter der Geschäftsleitung mit Fragen zu löchern. Er stellte sich auch heiklen Fragen und gab ehrliche Antworten darauf. Ich weiß nicht genau, wie es bei den anderen war, aber zumindest ich habe mir vorgenommen, mir seine Erfahrungen für die Zukunft zu merken. Außerdem fand ich es sehr interessant, dass zwei ehemalige Trainees gekommen sind, die uns über ihre Zeit als Trainee und vor allem über ihre Erfahrungen nach dem Traineeprogramm erzählt haben.
Ein weiterer Punkt, der total spannend war, war meine Woche in der Fertigung. Jeder Trainee soll in seiner Anfangszeit ein bis zwei Wochen in der Fertigung verbringen. In der Zeit hatte ich die Möglichkeit mir die Produktion in Hildesheim anzuschauen. Dabei haben mich die verschiedensten Mitarbeiter durch ihren Bereich geführt und mir ihre Abreit erklärt. Dazu gehörten die verschiedenen Bestückungs- und Montagelinien, die vielen Tests, die ein Gerät durchlaufen muss bevor es das Werk verlässt, die Logistik und einiges mehr. Für mich als Informatikerin war es absolut lehrreich einen Einblick zu erhalten in ein Gebiet, das ich bisher noch gar nicht kannte.
So viel zu meiner Anfangszeit. Mehr über meinen Stationswechsel und meine zweite Station gibt es dann im nächsten Eintrag.
Bis dahin
Monika
Endspurt und dann ab in die Sonne…
Katrin 21.Januar, 2009 @ 12:19 Abgelegt unter: Controlling / Logistik
Hallo liebe Blog-Leser,
zunächst einmal wünsche ich Euch allen ein frohes, neues und gesundes Jahr 2009.
Das abgelaufene Jahr war für mich sehr spannend. Im April habe ich mit dem Trainee-Programm für Logistik und Controlling bei Bosch begonnen und arbeite nun schon seit 9 Monaten und zwei Stationen. Puh, wie die Zeit rennt…
Da auch das Unternehmen Bosch nicht ganz von der Wirtschaftskrise verschont geblieben ist, sind meine Weihnachtsferien etwas länger ausgefallen. Schon eine Woche vor Weihnachten hatten wir hier in Blaichach den letzten Produktionstag und bedingt durch den Feiertag „Heilige Drei Könige“ haben wir im Januar auch erst spät angefangen und ich hatte mehr als drei Wochen frei.
Gleichzeitig mit dem Jahresbeginn geht es für mich in den Endspurt meiner zweiten Station. Im Werk Blaichach arbeite ich in der Werkslogistik und bearbeite hier ein Projekt, in dem es um die Umsetzung des BPS geht (BPS: Bosch-Produktions-System). Ziel des BPS ist es, schlanke Liniengestaltung, niedrige Bestände und Kosten mit trotzdem hervorragender Qualität und pünktlichen Lieferungen zu verbinden. Zur Umsetzung des BPS gibt es verschiedene Instrumente die in den verschiedenen Produktionswerken von Bosch angewandt werden.
Das Werk Blaichach ist führend bei der Umsetzung von BPS, und hat in diesem Bereich bereits viele der jährlich ausgeschriebenen BPS-Awards gewonnnen. Daher war es mein Wunsch „Best Practice“ in diesem Bereich „am eigenen Leib“ zu erfahren und eine Station hier zu absolvieren. (Ganz nebenbei liegt das Werk nur 20 km nördlich von Oberstdorf ideal für den einen oder anderen Ski-Ausflug am Wochenende ;-)
Meine Aufgabe ist es, die Umplanungen der Produktionssteuerung zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Das Produktionsprogramm der Endmontage wird für die kommenden Wochen fein geplant, so dass sich alle Vormontagen und auch die Beschaffung auf das Produktionsprogramm einstellen können. So werden unter anderem die Maschinenbelegung und auch der Bestand an Komponenten danach geplant, welche Verbräuche durch die Endmontage geplant sind. Durch verschiedene Einflüsse, wie z.B. Kundenabrufschwankungen oder technische Probleme, kann eine kurzfristige Umplanung der Endmontage notwendig sein. Diese Umplanungen führen zu Mehraufwand in der gesamten Supply Chain oder sogar zu fehlenden Komponenten bzw. für die Produktionsmengen zu hohem Bestand.
Für die Analyse dieser Umplanungen habe ich während meiner Station ein Excel-Tool entwickelt, das die Produktionspläne zu verschiedenen Zeitpunkten miteinander vergleicht. Damit kann ich kritische Umplanungen erkennen. So können im sogenannten PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act) die Ursachen der Abweichung analysiert, und nachhaltige Maßnahmen definiert werden, damit diese Abweichungen in Zukunft nicht mehr auftreten. Die Grenze zwischen kritischer und unkritischer Umplanung ist allerdings sehr schwer fassbar und so hat sich die Definition dieser Grenze als besondere Schwierigkeit dieser Aufgabe herausgestellt. Die Einflussgrößen eines solch komplexen Systems sind vielfältig und ich lerne beinahe täglich neue Einflussgrößen kennen! In den letzten Wochen geht es für mich noch darum die Excel-Auswertung in das Planungs-System zu integrieren und Umplanungen damit für alle transparent zu machen und die Erkenntnisse, die ich gesammelt habe, zu übergeben. Insgesamt habe ich viel über die Zusammenhänge gelernt und kann so viele gute neue Erfahrungen in meine weiteren Stationen mitnehmen.
Ende Januar mache ich mich auf den Weg nach Spanien in meine nächste Station. Die Station wird also nicht nur fachlich eine interessante Herausforderung, auch sprachlich und kulturell wird es nicht leicht. Mein Spanisch ist bisher noch sehr dürftig, obwohl ich mein Seminarbudget für Sprachen, das jedem Trainee zur Verfügung steht, ausgenutzt habe. Ich hoffe, dass das besser wird, wenn ich erst einmal vor Ort in der Sonne bin ;-)
Also: „Hasta pronto“ und „Adios”! In meinem nächsten Blog kann ich Euch schon von meinen ersten Erfahrungen in Espana berichten.
Eure Katrin
Von Messearbeit, Stationswechsel, Consulting und mehr ….
Nicole 10.Dezember, 2008 @ 10:25 Abgelegt unter: Marketing / Vertrieb
Die Stichworte sind nur ein keiner Ausschnitt meiner abwechslungsreichen vergangenen Monate. Ich musste mit Erschrecken feststellen, dass es doch schon mehrere Wochen her ist, seit ich euch das letzte Mal auf dem Laufenden gehalten habe über meinen Trainee-Alltag (falls es so was gibt…;)) – ich bitte um Verzeihung!
Also – back on track und hier gibt’s die News:
Das bereits angesprochene neue Marketingkonzept im Bereich Sicherheitssysteme habe ich bis Ende Oktober unterstützt. Dies beinhaltete u.a.
· Orga und Durchführung der Kick-Off Veranstaltung,
· Unterstützung beim Messeauftritt,
· Erstellung von Marcom Tools/ Materialien,
· Unterstützung des Vertriebs in versch. Europäischen Regionen,
· Aufbau einer Inter-/ und Intranetseite und der aktiven Integration und Kooperation mit den verschiedensten europäischen Regionen…
Die zum Ende der Station noch nicht beendeten Projekte in Ottobrunn (bei München) habe ich vor ca. 5 Wochen erfolgreich an eine Kollegin übergeben…
Seit November bin ich nun auf der Schillerhöhe (die Zentrale von Bosch in Stuttgart-Gerlingen) und arbeite hier mit ein paar Kollegen aus dem Price-Management Team in verschiedenen Pricing-Projekten. Die zentrale Sales/ Marketing Abteilung fungiert intern als Inhouse Consulting, welche diverse Projekte – von Sales Benchmarking über Brand Management – für unterschiedliche Geschäftsbereiche und Regionen von Bosch durchführt. Nach der letzten Station, die eher im Bereich Marketingkommunikation und -konzeptentwicklung anzusiedeln war, stehe ich nun – im Rahmen meiner letzten Traineestation – vor absolut neuen Herausforderungen rund um das große Thema Pricing. Für jemanden wie mich, die Pricing lediglich aus Vorlesungen kannte (und ein wenig operativ in den vergangenen Stationen kennengelernt hat) ist diese Welt super spannend und neu. Bisher bin ich beeindruckt, welche Projektvielfältigkeit es in diesem Bereich gibt, was man mit einfachen Analysen ermitteln und verbessern kann, aber vor allem welche Auswirkungen bereits kleine Pricing Projekte auf Kunden und den Umsatz haben können – egal ob diese Value Pricing, Durchleuchtung der Preisstrategie oder Price-Controlling heißen.
Wie ihr seht wird es mir auch in meiner letzten Abteilung garantiert nicht langweilig und ich kann nur betonen, dass ich mit einer solchen Vielfältigkeit an Aufgaben, Herausforderungen und Einblicken zu Beginn des Programms niemals gerechnet habe….
Ein Neustart und ein Abschied
Janica 31.Oktober, 2008 @ 03:33 Abgelegt unter: Personal
Der Neustart zurück in Deutschland hat beruflich für mich in Schweinfurt begonnen, wo ich nun vorzeitig (3 Monate früher als geplant) meine Anschlussstelle an der Traineeprogramm angetreten habe. Daher ist dieser Start auch ein Abschied, weil ich das Traineeprogramm beende.
Und was kommt jetzt? Ich habe eine Stelle als Personalreferentin angetreten, die nicht nur eine logische Folge aus meinem Trainee-Schwerpunkt darstellt, sondern mir auch die Aspekte bietet, die ich mir vorgestellt hatte. Ich betreue zum einen Teile unserer Fertigung mit vielen direkten Mitarbeitern und zum anderen auch die Logistik und das Controlling mit indirekten Mitarbeitern. Eine spannende Mischung, weil die Aufgabenschwerpunkte sehr unterschiedlich gelagert sind.
Die ersten Wochen waren hoch spannend: neue (sehr nette
) Kollegen, interessante Aufgabenbereiche, neue Produkte, die ich bisher gar nicht kannte, der Standort … Mein Zwischenfazit: klasse!
Der Einstieg auf diese Stelle war in der Startphase anders als die Anfänge in den Abteilungen im Traineeprogramm. Ich spüre schon, dass ich nun länger dabei sein werde und nicht „nur“ drei oder sechs Monate. Für die Einarbeitung bekomme ich einfach mehr Zeit, ich habe einen Einarbeitungsplan für das erste halbe Jahr bekommen, in dem wir meine Alltagsaufgaben definiert haben. Außerdem auch die Seminare, die zunächst fachlich notwendig sind, um meinen Job gut machen zu können (bspw. Arbeitsrecht, Sozialrecht, Beobachterschulungen etc.). Zu den Aufgaben der Personalbetreuung werden mit der Zeit Sonderaufgaben und Projekte hinzukommen. Ehrlich gesagt, bin ich froh, dass das noch nicht alles auf einmal kommt!
Bevor ich mich verabschiede, noch ein kurzes Fazit. Bereits jetzt nach nur acht Wochen auf der Stelle erkenne ich, dass ich fachlich und persönlich sehr viel gelernt habe. Das war möglich durch die hohen und vielfältigen Anforderungen, die ich bewältigt habe. Anforderungen? Ja, die Bereitschaft für wechselnde Aufgaben und Umgebungen, hohe Mobilität und Flexibilität und dazu eine Menge Eigeninitiative, die mir Gestaltungsspielräume geboten hat. Ich habe ein Netzwerk aufgebaut, was ich tatsächlich nutzen kann und in diesem Zusammenhang viele interessante Persönlichkeiten und neue Freunde gewonnen.
Es war teilweise anstrengend, aber richtig gut und hat viel Spaß gemacht. Ich würde es sofort noch mal machen.
Das war es nun von meiner Seite. Ab November wird dann Julia weiterschreiben, die noch mitten in ihrem Programm als Personaltrainee steckt. Julia war übrigens mein „Patenkind“ bei ihrem Start als Trainee.
Viel Spaß weiterhin beim Lesen und Stöbern auf unseren Seiten.
Hasta luego,
eure Janica
Die letzten Tage im Zentraleinkauf
Stefano 29.September, 2008 @ 03:15 Abgelegt unter: Technischer Vertrieb
Olá! caros leitores!
Nach mittlerweile fast vier Monaten im Zentraleinkauf, muss ich demnächst schon wieder Abschied nehmen. Letzte Woche Montag durfte ich die Ergebnisse meiner Südostasien-Recherche Kollegen und vorgesetzten vorstellen. Auch wenn die Vorbereitung einer solchen Präsentation mit viel Arbeit und natürlich auch ein wenig Aufregung verbunden ist, freue ich mich jedes Mal auf diese Ereignisse. Vor allem das Feedback und die Diskussion mit erfahrenen Kollegen sind in diesem Zusammenhang eine unersetzbare und wertvolle Möglichkeit die eigene Arbeit zu reflektieren. Neben der Vorfreude auf die neuen Aufgaben und Erlebnisse in der Auslandsstation, ist der Stationswechsel (wie immer) leider auch damit verbunden sich wieder einmal von netten, freundlichen und hilfsbereiten Kollegen zu verabschieden.
Wie Ihr an der Anrede erkennen könnt, habe ich mittlerweile auch schon die ersten Portugiesisch Stunden hinter mir! Auch alle weiteren erforderlichen Schritte zur Vorbereitung meiner Auslandsstation in Campinas (Brasilien) sind nun fast abgeschlossen. Ein paar Impfungen muss ich noch vornehmen lassen aber dann kann mein Südamerika Abenteuer starten! Am Freitag habe ich meinen letzten Arbeitstag, danach werde ich erst einmal eine Woche Urlaub machen und den restlichen Monat September damit verbringen, meine Portugiesisch-Kenntnisse zu verbessern und erste Einarbeitungstermine hier in Deutschland wahrzunehmen!
In einem meiner ersten Beiträge habe ich bereits vom Integration Weekend im Technischen Vertrieb berichtet. Das IW ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung bei der sich aktuelle und ehemalige Trainees treffen und ein gemeinsames Wochenende verbringen. Nachdem ich letztes Jahr nur Teilnehmer war, habe ich das diesjährige Event gemeinsam mit 3 weiteren TV Trainees organisiert. Das Motto unter dem das ganze steht ist: “TPTV Go east – Bratislava 2008″. Damit dürfte klar sein wohin es und dieses Jahr treibt, vom 10. bis 12. Oktober erobern wir die slowakische Stadt an der Donau.
Soviel für erste zu den wichtigsten Ereignissen der letzten Wochen, von unserem IW und allen weiteren Erlebnissen werde ich dann in meinem nächsten Beitrag berichten.
Até logo!
Das nächste Highlight
Aemen 26.Mai, 2008 @ 09:38 Abgelegt unter: Einkauf
Hallo zusammen.
Seit 1 Jahr und 9 Monaten bin ich nun im Traineeprogramm Einkauf. Langsam aber sicher nähert sich daher (leider!) die Traineezeit dem Ende. Bis Ende diesen Monats bin ich noch im Projekteinkauf bei Bosch Gasoline Systems. Ab nächste Woche geht es für mich auf die abschließende Station im Zentraleinkauf auf der Schillerhöhe. Jeder Einkaufstrainee absolviert dort seine letzte Station. Noch ist es zu früh für eine Zusammenfassung über das Traineeprogramm und für einen kleinen wehmütigen Abschiedsbrief
Daher erzähle ich euch kurz vom nächsten anstehenden Highlight: Nächste Woche findet das halbjährliche Einkaufstraineetreffen statt. Wir treffen uns mit unserem Mentor, dem Einkaufspräsidenten von Bosch, und dem für die Trainees verantwortlichen Referenten für einen gesamten Tag. Los geht die Veranstaltung aber schon am Vorabend mit einem gemeinsamen Abendessen. Diesmal werden wir uns nach dem Vorabend im Stiftungshaus von Robert Bosch treffen und dort den gesamten Tag verbringen. Vielleicht kennt der eine oder andere von euch das Haus?
Dort tauschen wir Erfahrungsberichte aus, erzählen von besonders guten Eindrücken, von negativen Erfahrungen, die verbessert werden sollen, können unsere Fragen loswerden und kriegen auch 1-2 aktuelle Themen aus der Einkaufswelt präsentiert. Bisher war die Veranstaltung immer sehr gelungen und auch informativ. Dieses Treffen ist auch eine super Gelegenheit die neuen Einkaufstrainees kennenzulernen, da wir in Regel gut verteilt in Deutschland sind und uns somit nicht immer über den Weg laufen. Natürlich gibt es neben diesem Treffen genug Gelegenheiten, Trainees auch aus allen anderen Bereichen zu treffen. Eine gute Möglichkeit sind Stammtische, die ca. 1 mal pro Monat an den größeren Bosch-Standorten in den lokalen Bars stattfinden. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.
Wechsel in die Zentrale
Marius 7.März, 2008 @ 06:40 Abgelegt unter: Controlling / Logistik
Nach fast einem Jahr (drei Stationen) in Hildesheim hatte ich diese Woche meinen ersten Standortwechsel. Seit Montag arbeite ich in der Zentralabteilung für Planung, Controlling und Mergers & Acquisitions. Die Mitarbeiter dieser Abteilung bilden die Schnittstelle zwischen den Geschäftsbereichen und der Bosch-Geschäftsführung und dienen beiden als Berater.Der Unterschied zwischen den sehr operativen Themen des Kundendienstes zu den strategischen Fragestellungen hier ist beachtlich, was auch in den verschiedenen Arbeitsweisen zum Ausdruck kommt (auch der schwäbische Dialekt ist noch etwas gewöhnungsbedürftig). Es ist sehr interessant zu erleben, aus welcher Perspektive und in welch verdichteter Form die Informationen der Geschäftsbereiche hier behandelt werden. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm und wird sicher auch dadurch beeinflusst, dass zurzeit sechs Trainees in der Abteilung sind. Meine Aufgaben werden unter anderem in den Bereichen Risikomanagement und Einkaufscontrolling liegen, genaueres werde ich nächste Woche während des Zielvereinbarungsgesprächs mit meinem Chef erfahren. Obwohl es Freitag und schon fast 18:00 Uhr ist, leert sich das Büro noch nicht merklich. Ich werde jetzt trotzdem den Anfang machen und mich ins Wochenende verabschieden.
Abenteuer Indien
Tobias 21.Januar, 2008 @ 07:08 Abgelegt unter: Informationstechnik
Tja, aus meiner großspurigen Ankündigung im letzten Blog, dass es nächste Woche neues gibt ist leider nicht viel geworden. Statt einer Woche hat der nächste Blog Eintrag nun doch geschlagene sieben Wochen auf sich warten lassen. :-/ War in dieser Zeit ziemlich im Stress, was natürlich keine Entschuldigung ist, da die paar Minuten für den Blog ja schon noch drin sein sollten.
Jedenfalls habe ich Anfang Dezember nach meinem sehr lehrreichen und empfehlenswerten Werkseinsatz wieder an meinem Projekt in der Entwicklungsabteilung weitergearbeitet. Dieses konnte ich wie geplant eine Woche vor Weihnachten abschließen. Nebenher liefen die Planungen für meinen Auslandsaufenthalt in Indien schon auf Hochtouren. Leider wurde relativ früh klar, dass er angepeilte Termin Anfang Januar nicht mehr einzuhalten war, so dass wir alles um zwei Wochen nach hinten verschoben haben. Als Resultat bin ich noch zwei Wochen länger bei der Entwicklungsabteilung geblieben und habe mich in dieser Zeit damit beschäftigt ein Altsystem auf Vordermann zu bringen.
Natürlich mussten nebenbei die vielen Dinge (Visa, Krankenkasse, Steuern, Gepäck, Zahnarztbesuche um nur einige zu nennen) für Indien erledigt werden. Nach zwei Wochen, also letzen Samstag, nachdem ich mein letztes kleines Projekt beendet und mein Abschlussgespräch stattgefunden hatte, ging es dann endlich los mit dem Abenteuer Indien.
Indien wurde übrigens deshalb gewählt, da wir im IT-Bereich eine große Anzahl Entwickler in Indien beschäftigen. Wie viele andere Firmen hat auch Bosch als indischen Standort die IT-Hauptstadt Bangalore ausgewählt.
Nach einem fast neunstündigen Flug kam ich am Sonntagmorgen um 3 Uhr Ortzeit in Bangalore an. In meinem Apartment angekommen gönnte ich mir zunächst ein paar Stunden schlaf, bevor ich von meiner Haushälterin die erste Tour durch den Stadtteil erhielt. Dabei konnte ich zum ersten Mal den Stadtverkehr in Indien erleben (siehe Foto). Im Gegensatz zu uns haben Fahrzeuge auf der Straße immer Vorfahrt, auch an Fußgängerüberwegen, und schrecken auch nicht davor zurück von diesem Recht gebrauch zu machen. Da es außerdem keine Fahrspuren gibt und die unzähligen Zweiräder wild durcheinander fahren, erfordert es schon etwas Geschick die Straße ohne Schaden zu nehmen zu überqueren. Zum Glück ist das Bosch Areal nur fünf Minuten von meinem Apartment entfernt, so dass ich nur eine größere Straße überqueren muss.
Natürlich könnte ich noch viele weitere Eindrücke von Indien erzählen, aber dass hebe ich mir fürs nächste Mal auf. Diesmal wird es auch keine sieben Wochen dauern, versprochen!
Ein kleiner Tipp noch zum Abschluss: Falls ihr jemals in Bangalore landet und ein Inder vom „Trolley Service“ reist euch euren Koffer aus der Hand um ihn aus dem Flughafengebäude zu rollen, dann gebt ihm keine 240 Rupien (ca 4,50 €) dafür. Dass wäre ungefähr so, als ob ihr einem Taxifahrer in Deutschland für 500 Meter 100 € in die Hand drückt und sagt: „Stimmt so!“. Angemessen wären vielleicht 20 Rupien gewesen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich etwas übermüdet war und Ihn noch von 20 € runtergehandelt habe. ![]()
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