Erste Station: Entwicklungsabteilung
Anna 22.September, 2009 @ 08:02 Abgelegt unter: Technischer Vertrieb
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
nach den allgemeinen Informationen aus meinem Einstiegsbeitrag vor drei Wochen, heute ein paar Fakten zu meiner ersten JMP-Station, die ich in der Entwicklungsabteilung für HFMs (kurz und knackig für Heißfilmluftmassenmesser) in Stuttgart-Feuerbach absolviere. Bei diesem Produkt handelt es sich um einen im Ansaugtrakt eines Motors platzierten Sensor, der die durchströmende Luftmasse misst, die Daten an das Steuergerät weiterleitet und so zur Einspritzung der richtigen Kraftstoffmenge beiträgt.
Ich finde es erstaunlich hautnah zu erleben, wie viel Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen (Strömungslehre, Elektrotechnik, Materialwissenschaften) in einem so kleinen Gegenstand stecken und mit welcher Begeisterung die Entwickler immer neue Verbesserungen und Innovationen an ihrem Produkt voran treiben. In meiner Abteilung habe ich das Glück, dass alle meine Kollegen ihr Wissen gerne weitergeben und bei der Beantwortung meiner Fragen auch oft weiter ausholen, um mir weitere wichtige Fakten mitzuteilen.
Das Projekt das ich in dieser Station übernehmen durfte hat allerdings nur am Rande mit der HFM-Entwicklung zu tun. Ich kümmere mich seit Mai 2009 als Projektleiterin um die Prozessoptimierung der serienbegleitenden Luftfiltermessungen. Bei diesem Vorgang handelt es sich um eine Dienstleistung, die wir für unsere HFM-Kunden erbringen. Dabei wird der HFM in den Ansaugtrakt des Kunden eingebaut und an unseren Prüfständen gemessen. Die von den Ingenieuren ausgewerteten Messergebnisse erlauben dann Aufschluss über die Serientauglichkeit des Ansaugtrakts, die an den Kunden zurückgemeldet wird.
Das Projekt hat mir sofort sehr gut gefallen, weil es viele spannende Teilaufgaben beinhaltet und die Interaktion mit internen und externen Ansprechpartnern vorsieht. Ich bekam von Anfang an die Möglichkeit selbständig und eigenverantwortlich zu arbeiten, wodurch ich viele interessante Erfahrungen in den Bereichen Projektmanagement und Networking sammeln konnte. Eines der Highlights unter den Teilaufgaben war sicherlich die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die ich gemeinsam mit meinem Vorgesetzten machen durfte. Eine Hochrechnung und Gegenüberstellung der Kosten und der Einsparungspotentiale einzelner Verbesserungsmaßnahmen hatte ich bis dahin noch nie durchgeführt. Außerdem fand ich es sehr spannend zu sehen, auf Basis welcher Argumente und Kalkulationen ein solches Thema an die übergeordneten Instanzen, die letztendlich über die Realisierung der Maßnahmen entscheiden, herangetragen wird.
Für einen JMPler aus dem technischen Vertrieb ist es übrigens nicht unüblich die erste Station in einer Entwicklungsabteilung zu durchlaufen. Dies bietet einem gleich beim Einstieg die Möglichkeit den Entstehungsprozess eines Produkts der Robert Bosch GmbH von Grund auf kennen zu lernen und die Zusammenarbeit zwischen der Entwicklung, dem Vertrieb und unseren Kunden mitzuerleben. Diese Erfahrungen werden mir in meinen zukünftigen Positionen im technischen Vertrieb helfen, sowohl für den Kunden als auch für die Kollegen in der Produktentwicklung ein kompetenter und kooperativer Ansprechpartner zu sein.
So viel für heute. Ich freue mich auf Eure Fragen und Kommentare.
Viele Grüße aus dem nebligen Feuerbach,
Anna
Zurück in Deutschland
Stefano 18.Mai, 2009 @ 07:50 Abgelegt unter: Technischer Vertrieb
Guten Abend Zusammen,
nachdem ich mittlerweile schon einige Wochen zurück in Deutschland bin, möchte ich mich auch mal wieder bei euch melden. Meine Arbeit in Brasilien konnte ich erfolgreich abschließen, die Distributionsverträge sind rechtzeitig fertig geworden und mittlerweile arbeitet der erste Distributor/Solution Provider schon sehr erfolgreich mit den Kollegen in Brasilien zusammen. Auch wenn die letzten Wochen ziemlich stressig waren, hat es am Ende doch noch für ein paar Tage Urlaub am Meer gereicht und ich konnte meine Auslandsaufenthalt mit ein paar Tagen Sonne beenden.
Seit dem 06. April bin ich jetzt in meiner letzten Station im Trainee-Programm bei SB LiMotive angekommen. SB LiMotive ist ein Joint Venture zwischen Samsung und Bosch und entwickelt Lithium-Ionen Batteriesysteme für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Nachdem ich mich in Brasilien eigentlich nur mit reiner Projektarbeit beschäftigt habe, bin ich hier wieder etwas operativer Unterwegs. Ich unterstütze meine Kollegen im Vertrieb und betreue einige Kunden aus dem Automobilbereich. Gerade in einer so einer jungen “Branche” wie dieser ist die Arbeit im Vertrieb sehr spannend, der Markt ist unheimlich in Bewegung und die Spielregeln sowie Mitspieler ändern sich jeden Tag.
Neben dem alltäglichen Geschäft beschäftige ich mich auch mit der Suche nach einer Planstelle nach dem Programm und trotz der derzeitig eher schwierigen Situation gibt es einige durchaus interessante Möglichkeiten.
In meinem nächsten Beitrag dann mehr zu meiner Arbeit und meiner weiteren beruflichen Zukunft!
Stefano
Assessment Center, applicants @bosch, Vorstellungsgespräche, Mentor … dies sind die ersten Meilensteinen auf dem Weg zu Bosch
Christiane 4.Mai, 2009 @ 05:10 Abgelegt unter: Marketing / Vertrieb
Hallo zusammen,
wie bereits angekündigt hat im Bereich Vertrieb/Marketing ein Generationenwechsel stattgefunden und Nicole hat leider hier Ihren letzten Blog veröffentlicht. In den nächsten Monaten werde ich über das Traineeprogramm Vertrieb/Marketing berichten und freu mich auf Eure Fragen und Anregungen.
Ich selbst bin im Traineeprogramm Vertrieb/Marketing seit gut einem Jahr und ich habe bisher einige Traineestationen durchlaufen. Dennoch erinnere ich mich noch genau an meine ersten Kontakte mit Bosch bei der Recructingveranstaltung applicants@bosch.
Ist dies das richtige Programm? Steckt wirklich das dahinter was es verspricht? Ist dies das Richtige, um meinen beruflichen Zielen näher zu kommen? Kann ich mich mit dem Unternehmen und dessen Werten identifizieren? Was wird von einem Trainee erwartet? Was kann ich vom Unternehmen erwarten?
Dies waren all die Fragen, die mir durch den Kopf gingen als ich beim Bosch Assessment Center applicants@bosch saß. Auf die meisten dieser Fragen hab ich auch an diesem Tag Antworten bekommen. Der Bewerbertag bei Bosch ist nicht nur dazu da, dass Bosch die Bewerber unter die Lupe nimmt, sondern schafft auch einen Rahmen in dem Bewerber Bosch kennenlernenden können. Nach dem erfolgreichen bestehen des Assessment Center ging alles ganz schnell. Es folgerten mehrere Gespräche mit Personalabteilungen und dem zukünftigen Mentor und dann ging es auch schon los.
Bei Bosch gibt es generell keinen fixen Zeitraum für Traineeeinstellung. Dies erfolgt jeweils nach Bedarf. So ist auch der Bewerbungsprozess nicht auf einen bestimmten Zeitraum festgelegt, sondern Bewerbungen werden immer angenommen und immer bearbeite.
So viel zu meinem Einstieg bei Bosch. In den kommenden Monaten werde ich euch berichten was man als Trainee bei Bosch erwarten kann und was Bosch von einem Trainee erwartet. Ich freue mich auf Eure Fragen und Anregungen.
Bis zum nächsten mal.
Auf der Suche nach einem Distributor – Recherche, Besuche, Evaluierung sowie Vertragsgestaltung & Preispolitik
Stefano 25.Februar, 2009 @ 06:38 Abgelegt unter: Technischer Vertrieb
Die vier oben genannten Stichworte sind/waren auch die wichtigsten Meilensteine meiner Arbeit hier in Campinas. Wie ich schon in meinem ersten Bericht aus Brasilien geschrieben habe, arbeite ich hier im Vertrieb fuer Industriekunden. Neben einigen kleineren Aufgaben, habe ich in den letzten Monaten hauptsaechlich am Projekt “Distribuidor & Provedor de Soluções” (Distributor & Solution Provider) gearbeitet.
Im Gegensatz zum Automobilbereiche betreuen wir neben wenigen grossen Kunden auch eine Unmenge von kleinen Kunden. Auch wenn deren Volumen sehr gering sind, generieren Sie den gleichen oder sogar einen hoehren Betreuungsaufwand wie ein Grosskunde. Oftmals benoetigen diese kleinen Kunden neben dem reinen Produkt auch kleinere technische Anpassungen oder ergaenzende Funktionen die Bosch aufgrund der kleinen Mengen nicht bereitstellen kann. Ziel meines Projektes ist es, einen oder mehrere Distributionspartner und/oder Solution Provider zu finden und zu implementieren, die uns dabei unterstuetzen diesen Kunden mit der noetigen Aufmerksamkeit zu betreuen.
Nachdem ich im vergangenen Jahr nach einer Recherche und vielen Besuchen vor Ort einige potentielle Partner identifizieren konnte, befinde ich mich mittlerweile in der abschliessenden Phase des Projekts. Gemeinsam mit einer Kollegin aus der Rechtsabteilung werde ich diese Woche die Vertragsgestaltung abschliessen und einen ersten Entwurf fuer eine Preispolitik haben wir auch schon entwickelt.
Ich persoenlich finde diese Phase besonders spannend, denn in Augenblick kann keiner mit Sicherheit vorhersehen kann, auf welche Reaktionen wir bei unseren potentiellen zukuenftigen Partner stossen werden. Wir haben zwar im Vorfeld viel mit Ihnen geredet und versucht die Wuensche beider Seiten in Einklang zu bringen, werden aber mit Sicherheit noch einige “Runden drehen” bis beide Seiten mit den Konditionen einverstanden sind.
In ca. 5 Wochen ist meine Zeit in Brasilien dann auch schon abgelaufen und ich kehre nach Deutschland zurueck. Bis dahin wartet aber noch eine Menge Arbeit denn schliesslich moechte ich das Projekt erfolgreich beenden.
Meet Bosch in Sweden
Aemen 8.April, 2008 @ 08:48 Abgelegt unter: Einkauf
Wow, was für ein Wochenende! Ich komme gerade aus dem verschneiten Lappland in Schweden wieder. Ich hatte dort zusammen mit 3 Trainees, 6 weiteren Boschlern und 30 Bewerbern für ein Trainee-Recruiting-Event eine tolle Zeit vom 4.4. – 7.4. verbracht. Wir haben im Rahmen dieses Events Trainees für die Traineeprogramme Einkauf und Technischer Vertrieb gesucht. In Lappland, genauer gesagt in der Stadt Arvidsjaur, hat Bosch seine Winterteststrecke in der u.a. neue ESP-Systeme getestet werden. Wir waren auf einer verschneiten Teststrecke, die wir selber entlang schleudern durften sowie auf einem vereisten Handlingskurs, der abgefahren wurde. Und das alles auf einem vereisten See bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt! Zum Glück hatten wir ESP an Bord, aber das konnte man auch noch abschalten J Zudem hatten die Kandidaten Zeit sich im Rahmen einer Präsentation selbst vorzustellen und eine spannende Fallstudie auszuarbeiten. Die Kandidaten konnten viel über Bosch erfahren sowie Ihre Fragen zum Trainee-Programm loswerden. Am letzten Abend gab es einen Ausklang in einem Tippi auf besagtem Eissee. Die Begleitung dieses Events ist ein weiteres Highlight in meinem Trainee-Programm. 3 weitere Trainees und ich hatten dieses Event organisiert und auf die Beine gestellt. Wir waren um so froher als alles reibungslos über die Bühne ging. Über die positiven Feedbacks der Bewerber habe ich mich sehr gefreut. Ich freue mich auch den ein oder anderen Bewerber bei Bosch, hoffentlich als Trainee, bald wiederzusehen. Bei euch 30 Kandidaten möchte ich mich an dieser Stelle für die tolle Stimmung beim Event bedanken! Bis bald.
Freigaben, Freigaben und noch mehr Freigaben
Stefano 5.März, 2008 @ 06:56 Abgelegt unter: Technischer Vertrieb
Hallo miteinander,
bitte entschuldigt wenn ich mich eine ganze Zeit nicht gemeldet habe, aber wie die Überschrift schon suggeriert, habe ich mich die letzten Wochen sehr intensiv mit der Freigabe von Sensoren einer neuen Generation und ihrer respektiven Farben beschäftigt.
Einer von unseren Kunden hat für verschiedene Modelle und Modellüberarbeitungen neue Sensoren und Farben bestellt. Bevor wir diese aber als Serienteile liefern können, müssen sie vom Stoßfängerlieferanten und dem OEM freigegeben werden. Um diese Freigaben zu erhalten müssen Muster und Erstmuster-Prüfberichte für alle Farben an den Stoßfängerlieferanten geschickt werden. Dort werden sowohl die Farben als auch der Sensor untersucht und freigegeben. Nachdem die Freigabe durch den Unterlieferanten erfolgt ist, wird diese an den OEM weitergeleitet der ebenfalls grünes Licht geben muss. An sich ein relativ einfaches und nachvollziehbares Prozedere. Wenn man aber bedenkt, dass ca. 20 neue Farben zur Freigabe anstanden, und die Sensoren an insgesamt 5 unterschiedliche Stoßfängerlieferanten gehen wird das ganze schon etwas komplexer. Erschwerend kommt noch hinzu, dass diese Sensoren in zwei Werken gefertigt werden und jedes Werk eine eigene Freigabe benötigt.
Die größte Herausforderung an dem ganzen Prozess war den Überblick zu behalten. Nach einigem hin- und her und großer zwischenzeitlicher Verwirrung sind nun aber endlich (fast) alle erforderlichen Muster versandt und ein großer Teil der Sensoren und Farben bereits freigegeben.
Mit Sicherheit gehört das Anstoßen und Verfolgen von Freigaben nicht zu den spannendsten Aufgaben die im operativen Geschäft anfallen. Aber gerade an solchen eher unscheinbaren Prozessen wird deutlich wie global selbst einfache Komponenten wie Stoßfänger heute gefertigt werden.
Erweitertes Aufgabenspektrum
Stefano 6.Februar, 2008 @ 05:34 Abgelegt unter: Technischer Vertrieb
Hallo Liebe Leserinnen und Leser,
nachdem ich in meinem letzten beiden Beiträgen fast ausschließlich von den unangenehmen und zeitraubenden Begleiterscheinungen des Stationswechsels geklagt habe, sollte ich heute wohl mal wieder etwas aus dem Tagesgeschäft berichten. Der erste Monat am neuen Standort ist wie im Fluge vergangen, und ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell die Zeit “dahinfliegt” wenn man mit interessanten Themen beschäftigt ist.
Die größte Neuigkeit die es zu berichten gibt, ist die Tatsache, dass mein Aufgabenspektrum im Vergleich zum letzten Bericht etwas angewachsen ist. Zusätzlich zu der Betreuung des FIAT Accounts unterstütze ich mittlerweile auch die Kollegen die PSA (Peugeot & Citroen) und kümmere mich um Aftermarket Themen. Insbesondere Letztere finde ich besonders interessant da sich die Rahmenbedingungen am Aftermarket logischerweise stark von denen im Erstausrüstungsgeschäft unterscheiden.
Wenn ich Rückblickend die Arbeit in der Zentrale bei C/AS und die Tätigkeiten hier im GB vergleiche, ist der deutlichste Unterschied die Halbwertzeit der einzelnen Themen. Während die eher strategischen Fragestellungen die mir in der Zentralabteilung begegnet sind, oft über einen längeren Zeitraum bearbeitet wurden, ist das operative Tagesgeschäft bei AE deutlich schnelllebiger und nur schwer vorherzusehen. Oft kommt es vor, dass man morgens ins Büro kommt und völlig unerwartet Themen oder Fragestellungen auftauchen mit denen man überhaupt nicht gerechnet hat. Hier gilt es dann möglichst flexible zu reagieren und den bereits geplanten Tagesablauf an die neuen Gegebenheiten anzupassen.
Soviel für Heute, ich werde mich dann mal wieder an die Arbeit machen und hoffen, dass nicht noch etwas Unerwartetes passiert und meine Planung über den Haufen schmeißt.
Einarbeitung am neuen Standort
Stefano 18.Januar, 2008 @ 03:23 Abgelegt unter: Technischer Vertrieb
So, nachdem jetzt (fast) alle mit dem Stationswechsel verbundenen Formalitäten erledigt sind, möchte ich Euch nicht länger auf meinen Bericht warten lassen.
Die ersten zwei Wochen hier in Leonberg sind ziemlich schnell vergangen. Die meiste Zeit habe ich damit verbracht mich in die neuen Themen einzulesen und die unterschiedlichen Einarbeitungs- und Trainingsvorträge zu besuchen. Vor allem diese Trainingsmaßnahmen haben mir sehr geholfen einen Überblick und vor allem Einblick in die Technik der Produkte zu erhalten, die ich in den nächsten fünf Monaten betreuen werde. Zudem ist es natürlich auch unheimlich spannend Produkte wie ACC (Adaptive Cruise Control) einmal live zu erleben.
Neben dem bereits beschriebenen “Tagesgeschäft” beschäftigte ich mich zurzeit noch mit der Organisation des nächsten TV Integration Weekend. Gemeinsam mit einem Trainee-Kollegen der derzeit in der Entwicklung arbeitet, sind wir auf der Suche nach einem Reiseziel das sowohl aus automobiltechnischer als auch kultureller/freizeittechnischer Sicht Anreize bietet. Im Idealfall sollte man dieses Ziel auch noch günstig und schnell erreichen können. Momentan befinden wir uns noch in der Findungsphase, konstruktive Vorschläge sind also jederzeit willkommen!
Wie Ihr seht, Langeweile oder Eintönigkeit kommen im Trainee-Leben nicht auf! In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende!
Hautnah im Vertrieb
Aemen 10.Januar, 2008 @ 05:26 Abgelegt unter: Einkauf
So, nach der Weihnachts- und Silvesterpause melde ich mich zurück.An dieser Stelle möchte ich etwas zum aktuellen Geschehen in der Abteilung Vertrieb bei Diesel Systems schreiben:Wir sind gerade mitten in einer wichtigen Akquisition, für das wir die Dieseleinspritzungstechnologie liefern möchten.
Kurz vor Weihnachten haben wir von einem Kunden ein Lastenheft erhalten. Meine Aufgabe war es zusammen mit den Vertriebsarbeitern und Entwicklern die Anforderungen im Lastenheft zu prüfen und an den Kunden zu beantworten.
Wir stehen bei diesem Projekt in enger Konkurrenz mit anderen Zulieferern. Daher ist es außerordentlich wichtig, möglichst alle Anforderungen erfüllen zu können. Bei der Dieseleinspritzung gibt es verschiedene Systeme. Wenn man nun bedenkt, dass die Entwicklung einer gesamten Einspritzung mehrere Jahre dauert und wir Wochen nachdem der Kunde uns mitteilt, welches System er haben möchte, schon die ersten Einspritzsysteme als Muster liefern müssen, ist es nur schwer möglich kurzfristig auf neue ungeplante Anforderungen zu reagieren.
Bei diesem Projekt haben wir aber das gewünschte System parat. Wir hatten auf die richtigen Pferde gesetzt und könnten dem Kunden bald die ersten Teile liefern, wenn er uns denn nur lässt…
ALLES NEU IM NEUEN JAHR!
Stefano 9.Januar, 2008 @ 12:44 Abgelegt unter: Technischer Vertrieb
Hallo zusammen, Euch allen ein Frohes und erfolgreiches Jahr 2008. Getreu der Überschrift habe ich im neuen Jahr meine Stationswechsel vollzogen. Seit Montag ist mein Winterurlaub wieder vorbei und ich habe meinen neuen Arbeitsplatz bei AE-DA (Automotive Electronics – Driver Assistance) am Standort Leonberg in Beschlag genommen. Der Produktbereich entwickelt Fahrerassistenzsysteme. Fahrerassistenzsysteme unterstützen und entlasten den Fahrer bei bestimmten Fahrmanövern und erhöhen damit den Komfort und vor allem die Sicherheit. Solche Systeme sind zum Beispiel der Parkpiloten (PP) oder Einparkhilfen sowie Adaptive Cruise Control (ACC). Wie bereits in einem meiner vorherigen Beiträge berichtet, werde ich mich in dieser Station in erster Linie im Verkauf für den Kunden Fiat arbeiten. Besonders spannend ist, dass AE-DA kurz vor Ende des Jahres den Zuschlag für ein neues Projekt mit FIAT erhalten hat. Durch diesen glücklichen Umstand habe ich die Gelegenheit neben der Serienbetreuung auch an den ersten Phasen eines Neuprojekts mitzuwirken. Im Augenblick kämpfe ich noch ein wenig mit den unangenehmen und zeitraubenden Begleitumständen des Wechsels. Es ist schon erstaunlich was neben Umstellung des IT-Accounts und der Einrichtung des neuen Arbeitsplatzes noch alles beachtet und organisiert werden muss! Soviel fürs Erste, über meine weiteren Erfahrungen werde ich Euch natürlich auf dem Laufenden halten!

